#07 Asera: Sadala Chroniken Teil 3
Kapitel 88 – Nallis Spiel
Vados erhob wieder die Stimme.
„Der nächste Kampf: Nalli aus Universum 6 gegen Son Goten
aus Universum 7.“
Goten schluckte. Er wirkte nicht verängstigt – aber…
neugierig.
Nalli kam herein, in bauchfreiem Kampfanzug, der im Licht
glänzte.
Ihr kurzer Haarschnitt unterstrich ihre verspielte Aura.
Doch ihre Augen waren fokussiert.
Nalli (leicht neckisch)
„Na, Kleiner… Bist du bereit?“
Goten (versucht sich zu fassen)
„Ich bin nicht klein! Ich bin sechzehn!“
Nalli (legt den Kopf schief)
„Oh… sechzehn…? Dann bist du genau richtig.“
Sie zwinkerte. Langsam. Und Goten fiel es schwer zu atmen.
Chichi (von außen, ruft empört)
„Das ist unfair! Die spielt mit ihm! So kann er sich doch
nicht konzentrieren!“
Goku (schaut verwirrt zwischen Chichi und Nalli hin
und her)
„Hä? Wieso denn? Sie kämpft doch noch gar nicht richtig…“
C18 (sarkastisch)
„Na klar, Goku. Sie benutzt eben andere Waffen.“
Bulma (grinst breit)
„Ich mag sie.“
Der Gong ertönte.
Goten (hebt vorsichtig die Fäuste)
„Also… äh… Ich werd nicht zurückstecken!“
Nalli (spielt mit einer Haarsträhne)
„Oh nein, bitte nicht… Ich liebe es, wenn Jungs ernst
machen.“
Goten versuchte es mit einem schnellen Ausbruch nach vorn.
Doch jedes Mal, wenn er nahe kam, wich sie ihm mit graziler Leichtigkeit aus.
Wie… ein Lächeln, das man nicht fassen konnte. Einmal streifte sein Arm fast
ihr Gesicht – da lächelte sie plötzlich und blies ihm eine Ki-Welle direkt vor
die Füße, die ihn zurückspringen ließ.
Nalli
„Du bist echt süß, wenn du dich anstrengst.“
Goten (leicht rot)
„Hör auf so was zu sagen während dem Kampf!“
Nalli
„Wieso? Du magst es doch.“
Sie war blitzschnell neben ihm. Lächelte. Flüsterte.
Nalli (leise)
„Dein Herz schlägt ganz schön schnell.“
Goten (schrie fast)
„WAS?!“
Er drehte sich abrupt weg – verlegen. Und in genau diesem
Moment
traf ihn ein Ki-Ball direkt ins Gesicht. Ein klarer, heller
Treffer. Nicht zerstörerisch.
Aber mit genug Wucht, um ihn aus dem Ring zu schleudern. Er
landete auf dem Rücken. Staub stob auf. Er keuchte.
Whis
„Son Goten ist ausgeschieden.“
Goten (noch immer auf dem Boden)
„Ich… wusste nicht, wo ich hinschauen soll…“
Nalli (steht im Ring, wirft ihre Haare zur Seite)
„Dann weißt du’s beim nächsten Mal, Kleiner.“
Chichi (wütend)
„Unverschämt! Man sollte ihr eine Glatze rasieren!“
Goku (kratzt sich am Kopf)
„Ich fand sie gar nicht so stark…“
Beerus (zieht die Augenbraue hoch)
„Tja… Dir würde das sicher nicht passieren, Goku.“
Goku (grinst unschuldig)
„Danke, glaub ich?“
Goten saß wieder neben Trunks. Beide schwiegen einen Moment.
Dann:
Trunks
„Ich glaub… ich brauch eine Pause.“
Goten
„Ich… auch.“
Reka (amüsiert, zu Junu und Nalli)
„Na, habt ihr Eindruck hinterlassen?“
Junu
„Ein bisschen zu viel, glaub ich.“
Nalli
„Was denn? Ich hab nur gekämpft… mit allem, was ich hab.“
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Kapitel 89 – Stählerne Eleganz
Nalli hatte den Ring noch gar nicht verlassen, als sie sich
leicht streckte
und locker die Schultern kreisen ließ.
Nalli (grinsend)
„Ich wär bereit für den nächsten. Oder die nächste.“
(sie schaut in die Runde)
Beerus (leicht genervt, ohne aufzustehen)
„Tsk. Krilin, geh du.“
Krilin (erschrocken)
„W-Was? Ich?!“
(sein Blick wandert zu Nalli, die ihm mit einem charmanten
Wimpernschlag zunickt)
Doch bevor Krilin sich ganz erheben kann,
stellt sich plötzlich jemand zwischen ihn und den Ring.
C18. Kalt. Präzise. Entschlossen.
C18
„Keine Chance. Nach dem Wort Haremkönig ist er
mir zu unruhig.“
Krilin (nervös lachend)
„Was?! Ich hab doch gar nichts gemacht!“
C18
„Aber gedacht.“
C18 stand bereits da. Regungslos. Wie eine Statue,
deren Glieder jederzeit losbrechen konnten.
Nalli (mit einem Hauch Respekt)
„Du bist… anders.“
C18
„Du bist verspielt. Das funktioniert nicht bei mir.“
Nalli grinste nicht. Sie stand aufrecht. Bereit.
Der Gong ertönte.
C18 stürmte los – keine Warnung. Ein Fußtritt peitschte nach
vorn, Nalli duckte sich.
Knapp. Ein Rückwärtssalto – eine Ki-Welle aus dem Sprung.
C18 hob die Hand,
blockte sie direkt, aber noch während der Explosion stand
sie wieder vor Nalli
und rammte ihr ein Knie in die Seite. Nalli stöhnte auf,
schleuderte zurück,
prallte hart auf. Die Erde bebte.
Junu (am Rand)
„Nalli…?“
Nalli (hustet, steht langsam auf)
„Sie ist… schnell.“
C18 wartete nicht. Sie preschte weiter. Ein linker Haken –
Nalli wich aus.
Ein hoher Tritt – sie parierte. Aber sie kam nicht durch.
Nicht näher.
C18
„Das reicht nicht. Wenn das alles war – geh vom Feld.“
Nalli (ernst)
„Du willst, dass ich mich anstrenge? Gut.“
Sie schloss die Augen. Ein Moment – still. Dann… die
Verwandlung. Die Luft zitterte.
Ihr Körper leuchtete auf – golden. Ein Lichtschein
explodierte, ihre Haare schossen in die Höhe – hell, strahlend, selbst die
Spitzen glühten. Die Arena bebte leicht.
Super-Saiyajin. Nalli öffnete die Augen. Goldene Aura
züngelte um sie herum.
Doch sie lächelte nicht mehr.
Nalli
„Jetzt fängt es erst richtig an.“
Sie raste vor – schneller als zuvor. Ein Ki-Klingenstoß
direkt gegen C18s Arm –
sie wich zur Seite, aber Nalli war bereits oben, schleuderte
eine rotierende Kugel
wie einen Diskus. C18 sprang – aber Nalli erwartete sie
schon, traf sie mit einem präzisen Schlag in der Luft. Ein Treffer – nicht
verheerend, aber spürbar.
C18 stieß sich ab, landete sauber. Kurz atmete sie aus.
Ein schmaler Schnitt war an ihrer Jacke zu sehen.
C18 (leise)
„Jetzt wird’s interessant.“
Die beiden umkreisten sich. Blitzschnelle Salven – Nalli mit
fließenden Bewegungen,
C18 mit präziser Technik. Ein Ki-Schuss – ein Konter. Ein
Sprung – eine Drehung.
Dann:
Nalli landete einen Treffer am Boden, eine Explosion fegte
den Staub weg – C18 sprang heraus, eine Ki-Kugel schleuderte zurück. Ein kurzer
Luftkampf. Eine Spirale aus Licht. Ein goldener Blitz – eine gerade Faust.
Nalli und C18 stießen gleichzeitig ab
und landeten nebeneinander.
Whis
„Ein spannendes Gleichgewicht…“
Nalli riss die Hände hoch, formte eine kreisende Ki-Kugel –
sie flackerte grell.
Sie warf sie wie einen Bumerang, zog mit der anderen Hand
eine zweite –
und eine dritte. C18 sprang empor, wich dem ersten aus, fing
die zweite – und lenkte sie direkt zurück. Nalli versuchte zu blocken – doch
der Moment reichte. C18 war da.
Ein Knie in den Magen. Ein Haken gegen den Kiefer. Dann –
ein gezielter Ki-Stoß
gegen die Brust, mit der ganzen Wucht der künstlichen
Effizienz. Nalli flog.
Sie schlug auf, rutschte über den Boden – und kam am Rand
zum Stillstand.
Aber ein Zentimeter… zu weit.
Whis
„Nalli ist ausgeschieden.“
Stille. Dann: Ein respektvoller Applaus – verhalten, aber
ehrlich. Nalli kniete am Boden,
atmete schwer. Ihre goldene Aura flackerte aus. Sie schloss
kurz die Augen, dann stand sie auf und verbeugte sich leicht.
Nalli
„Du hast gewonnen.“
C18 nickte nur. Keine Überlegenheit – nur Anerkennung.
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Kapitel 90 – Keine Sieger, nur Stolz
Der Staub hatte sich gelegt. C18 war ruhig zurückgekehrt.
Die Arena stand still.
Und Nalli – stand allein am Rand. Ihr Blick gesenkt, die
goldene Aura verflogen.
Sie hatte verloren. Langsam trat sie aus dem Kampffeld. Kein
Spott, keine Rufe.
Nur das Schweigen nach einem ehrlichen Duell. Doch bevor sie
auch nur zwei Schritte machen konnte, war Cabba da. Direkt vor ihr. Sanft, aber
bestimmt.
Er sagte kein Wort. Sah sie nur an. Dann legte er die Hände
an ihre Schultern.
Nalli (leise)
„Ich… ich hab’s vermasselt. Ich hab den Super-Saiyajin
gebraucht
und trotzdem… hat es nicht gereicht.“
Cabba (sanft)
„Du warst großartig.“ Sie hob langsam den Blick.
Cabba lächelte. Nicht breit. Nicht gezwungen. Ein echtes,
warmes Lächeln.
Cabba
„Du hast nicht verloren. Du hast gezeigt, was du kannst.Und
du warst du selbst –
auch als Super-Saiyajin.“
Nalli (flüstert)
„Aber ich hab den Ring verlassen…“
Cabba (näher an sie heran, legt die Stirn leicht an
ihre und flüstert)
„Und liebe dich kein Stück weniger.“
Nallis Augen wurden weich. Ein Zittern ging durch ihre
Haltung. Sie wollte stark bleiben – aber das brauchte sie jetzt nicht. Er hielt
sie fest. Kurz. Nur einen Moment.
Caulifla (hinter ihnen, schmunzelnd)
„Sieh an. Der Haremkönig ist wieder in Aktion.“
Kale (lächelt zart)
„Er ist kein König. Er ist einfach… Cabba.“
Junu (flüstert)
„Und Nalli ist die glücklichste Frau im Universum.“
Auf der Tribüne schnaubte Vegeta leise.
Vegeta
„Hoffentlich bringt er diese Zärtlichkeit nicht mit in den
nächsten Kampf…“
Bulma (grinst)
„Er kann kämpfen und fühlen, Vegeta. Etwas, das
du erst spät gelernt hast.“
Vegeta
„Tch…“
Nalli atmete tief durch. Die Scham war weg. Ersetzt durch
etwas anderes.
Wärme. Mut. Sie löste sich langsam von Cabba, legte eine
Hand an seine Wange
und nickte.
Nalli
„Danke… dass du da bist.“
Cabba
„Immer.“
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Kapitel 91 – Kalte Strategie
Die Zuschauer hatten sich beruhigt, die erste Aufregung war
verflogen – doch der Eindruck der letzten Kämpfe lag noch immer in der Luft.
C17 trat aus dem Schatten.
Wie immer mit ruhigem Blick, die Hände in den Taschen, das
Haar leicht vom Wind verweht. Er ging direkt zur Arena, kein Wort, kein Zögern.
Dann sah er zu Whis.
C17
„Ich bin dran. Ich will sie.“
Whis (sanft)
„Du meinst Junu?“
C17
„Ja.“
Ein Flackern ging durch Junus Augen. Überrascht. Aber nicht
unvorbereitet.
Sie trat vor, kein Lächeln diesmal – nur ruhiger Ernst.
Junu
„Du willst tanzen? Ich bin nicht in Stimmung.“
C17
„Gut. Ich auch nicht.“
Der Gong.
Sie bewegte sich als Erste – flink, wie ein Schatten.
Mehrere Ki-Kugeln lösten sich von ihren Händen und tanzten durch die Luft,
umkreisten C17. Doch er wich kaum aus.
Stattdessen hob er eine Hand – ließ eine Kugel abprallen.
Dann noch eine.
Dann war er da. Mit einem gezielten Tritt traf er Junu in
der Seite – sie wirbelte zur Seite, landete hart. Sie rappelte sich schnell
wieder auf. Zögerte keine Sekunde.
Ihre Aura wuchs. Goldenes Licht brach aus ihr hervor. Super-Saiyajin.
Dann stürmte sie los – Ki-Schläge in schneller Abfolge,
blitzschnell.
Sie versuchte, ihn zu binden, ihm keinen Freiraum zu lassen.
Aber C17…
bewegte sich wie Wasser. Er wich kaum sichtbar aus, drehte
sich mit ihr,
ließ sie kommen – und konterte mit minimaler Kraft. Ein
Ki-Schild flackerte auf,
brach ihre Bewegung.
Dann:
ein Fauststoß direkt gegen die Brust. Sie taumelte, fing
sich, warf drei Salven –
C17 sprang in die Luft, ließ sie unter sich durchrauschen,
schoss mit einem Ki-Impuls auf sie hinab. Junu hob den Arm – blockte, doch der
Aufprall war zu stark.
Sie wurde gegen den Boden geschleudert – rutschte.
Und… der Staub legte sich. Sie war aus dem Ring.
Whis
„Junu ist ausgeschieden.“
C17 trat langsam zurück. Er sah nicht zufrieden aus, aber
auch nicht überheblich.
Nur… ruhig.
C17
„Sie ist gut. Aber der Abstand… ist zu groß.“
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Kapitel 92 – Für wen wir kämpfen
Die Kämpfe waren vorbei – für den Moment. Nalli und Junu
saßen nebeneinander,
abseits der Arena. Ihre Auren waren verblasst, aber die
Hitze des Gefechts
glühte noch in ihren Herzen. Sie hatten alles gegeben. Und
trotzdem verloren.
Langsam, fast zögerlich, legte Nalli den Arm um Junu. Kein
Trost – nur Nähe.
Ein stummes Eingeständnis dessen, was sie beide fühlten.
Nalli (leise)
„Wir wollten ihn stolz machen.“
Junu (nickt)
„Und haben’s trotzdem nicht geschafft.“
Dann, ohne Worte, zog Nalli sie näher. Eine feste, echte
Umarmung.
Ein Moment der Nähe.
Cabba. Er war leise gekommen, aber nicht unbemerkt.
Die beiden lösten sich leicht voneinander und blickten zu ihm auf. Er sagte
nichts. Kniete sich einfach vor sie, hob ihre Kinnlinien sanft mit beiden
Händen – und küsste sie.
Erst Nalli. Langsam. Zärtlich. Dann Junu. Genauso ehrlich.
Zwei Küsse, die nicht Besitz zeigten, sondern Bindung. Stärke. Treue.
Cabba (leise)
„Ihr habt nicht verloren. Ihr habt für mich gekämpft – und
ich werde euch am Ende beschützen. Das verspreche ich.“
Nalli schloss die Augen. Ein kleiner Laut, fast ein
Schluchzen. Junu lehnte sich an seine Schulter. Caulifla und Kale standen still
in der Nähe – kein Spott,
kein Kommentar. Nur Respekt.
Auf der Zuschauertribüne sahen einige etwas… intensiver hin.
Goten drehte sich leicht. Trunks schluckte. C17 hob eine
Augenbraue.
Und da – fast gleichzeitig:
Chichi (mit strengem Blick)
„Son Gohan. Nicht so hinsehen.“
Bulma (mit einem dezenten Klaps)
„Trunks. Augen geradeaus.“
C18 (trocken zu ihrem Mann)
„Wenn du jetzt weiter glotzt, kriegst du den nächsten Kuss
von mir – mit der Faust.“
Krilin (erschrocken, stellt sofort sein Getränk ab)
„Hab gar nichts gesehen!“
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Kapitel 93 – Der Haremkönig erhebt sich
Der Wind in der Arena hatte sich gelegt, doch die Luft war
geladen. Nicht mit Spannung – sondern mit Willen. Cabba trat aus dem
Hintergrund. Langsam.
Aber mit Ziel. Sein Blick ruhte auf C17, ruhig,
entschlossen. Keine Wut. Keine Eile.
Nur Klarheit. Caulifla trat sofort neben ihn. Sie hatte
bereits einen Schritt gemacht –
bereit, hungrig auf ihren nächsten Kampf. Doch Cabba hob die
Hand.
Ein klares Zeichen.
Cabba
„Nein. Ich bin dran.“
Caulifla (zieht eine Augenbraue hoch)
„Du drängst dich vor, Haremkönig?“
Cabba (sieht sie an, mit ruhigem Stolz)
„Sie haben für mich gekämpft. Jetzt kämpfe ich für sie.“
Caulifla (seufzt, dann grinst)
„Na gut. Dann krieg ich eben die Schwester. C18 gehört mir.“
C18 (stirnrunzelnd)
„Ich bin kein Preis im Ringtausch.“
Caulifla
„Oh, keine Sorge. Du bist die Herausforderung – auf die ich
schon lange warte.“
C18 (schiebt den Ärmel hoch)
„Na dann… komm du nur.“
In der Menge hob Goku plötzlich die Hand. Das Grinsen war
breit,
das Funkeln in den Augen war echt.
Goku
„Hey! Wenn hier schon alle mitmischen – dann will ich auch
endlich mal!“
Doch noch bevor Whis oder jemand anderes reagieren konnte –
hallte eine tiefe Stimme über das Feld.
Beerus (knurrend)
„Du hältst dich da raus, Goku.“
Goku (überrascht)
„Hä? Wieso denn?“
Beerus
„Weil Hit noch nicht gekämpft hat. Und diese Asera…“
(sein Blick gleitet zu ihr – ruhig, aber mit Respekt)
„…steht auch noch da wie eine Bombe, die keiner entschärfen
will.“
Whis (schmunzelnd)
„Ein sehr poetisches Bild, Lord Beerus.“
Beerus
„Sieh sie dir doch an. Wenn sie ernst macht, fliegt uns das
ganze Feld auseinander.“
Goku (schaut zu Asera, dann wieder zu Beerus)
„Okay… vielleicht später.“
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Kapitel 94 – Für sie allein
Der Boden der Arena war ruhig. Zu ruhig. C17 stand gelassen.
Die Hände in den Taschen. Bewegungslos. Cabba trat ihm entgegen – Schritt für
Schritt. Kein Lächeln.
Kein Nicken. Nur Blickkontakt. C17 eröffnete mit einem
Ki-Schuss – schnell, direkt.
Cabba wich aus, flog in einem weiten Bogen zur Seite und
konterte mit einem Salvenstoß, kräftiger als man es von ihm kannte. C17 blockte
den ersten,
den zweiten – doch der dritte kam aus dem toten Winkel. Ein
Treffer. Nicht schwer,
aber deutlich.
C17
„Schneller als gedacht…“
Cabba
„Ich hab heute mehr als nur Kraft.“
Seine Aura erhob sich. Goldene Blitze flackerten. Er rief
den Super-Saiyajin 2. Haare wilder, die Aura greller. Ein Grollen ging
durch den Boden. C17 sprang nach vorn –
präzise, tödlich. Cabba blockte. Doch diesmal: er blieb
nicht defensiv. Ein Tritt.
Ein Schlag. Dann – eine Drehung und ein Fersenstoß gegen
C17s Schulter.
Er schleuderte ihn über das Feld. C17 fing sich noch in der
Luft. Doch Cabba war schon wieder da. Ohne zu zögern, traf er ihn mit einem
Aufwärtshaken.
Dann, mit nachdrücklicher Stimme:
Cabba
„Du hast gegen sie gewonnen. Aber du wirst mich nicht
brechen.
Nicht solange sie hier zusehen.“
Er war anders. Nicht nur schneller – härter. Mehr Druck.
Mehr Tiefe. Sein Blick –
nicht kalt, aber brennend. Nicht wütend. Nicht kontrolllos.
Aber getrieben. Für sie.
Junu und Nalli standen nebeneinander. Nalli hatte die Hände
vors Herz gelegt.
Junu starrte gebannt auf jedes Detail.
Caulifla (leise)
„Was zur Hölle…“
Kale
„Er kämpft… wie Asera. Nicht im Stil. Aber mit demselben
Willen.“
Dann geschah es: Die Blitze wurden dichter. Die Aura lauter.
Nicht chaotisch –
aber gewaltig. Sein Haar wuchs weiter, Sein Blick veränderte
sich – nicht finster,
aber entschlossen bis in den Kern.
Super-Saiyajin 3.
Die Arena wurde still. Sogar die Götter schwiegen einen
Moment.
Goku
„Waaas…?! Das ist doch…! Das ist… der Dreifache!“
Vegeta (schnaubt)
„Der Bengel… hat’s geschafft.“
Caulifla (starrt)
„…Ich hab ihn nie… Ich hab ihn nie geschafft…“
Kale (schaut sie vorsichtig an)
„Du wirst…“
C17 ging in Kampfhaltung. Aber sein Blick war wachsam. Nicht
panisch – aber ernst.
C17
„Ich verstehe… du bist gefährlicher, als du aussiehst.“
Cabba
„Ich bin nicht gefährlich. Ich bin jemand, der beschützt,
was er liebt.“
Und dann ging er los. Wie ein Sturm. Ein Fausthagel,
schnell, präzise –
und diesmal zu schnell für C17. Er blockte zwei – aber die
dritte traf.
Ein Schlag gegen die Brust, ein Tritt gegen das Bein. Ein
Ki-Impuls in die Seite,
dann eine Drehung – und C17 flog durch die Luft.
Cabba fing ihn ab, warf ihn nicht brutal – sondern mit
kalter, gezielter Kraft
aus dem Ring.
Whis
„C17 ist ausgeschieden.“
Stille. Dann: Atem. Cabba verwandelte sich zurück. Kein
Kraftverlust.
Nur… Erschöpfung. Er atmete tief aus und ging zurück zu
seinen Frauen.
Nalli war die Erste, die ihn umarmte. Junu folgte sofort.
Caulifla sah ihm nach. Noch immer regungslos. Dann ein
Grinsen.
Caulifla
„Na warte. Wenn du den Dreifachen kannst… dann muss ich den
Vierfachen finden.“
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Kapitel 95 – Stolz küsst Kraft
Cabba kehrte zurück, sein Atem noch schwer, doch sein Blick
fest. Er hatte gekämpft.
Für sie. Und gewonnen. Nalli legte die Stirn an seine
Schulter. Junu umfasste seine Hand. Doch es war Reka, die nun aus dem
Hintergrund trat – ruhig, stolz, mit einer Haltung, die niemand übersehen
konnte. Jeder Schritt war ein Statement.
Cabba sah sie kommen, ein müdes Lächeln auf den Lippen. Doch
ehe er etwas sagen konnte, packte sie ihn am Kragen seiner Rüstung – nicht
grob, aber mit Klarheit –
und zog ihn an sich heran. Ein tiefer Kuss. Voller Stolz.
Dominant.
Reka zeigte der Welt, dass dieser Mann ihr gehörte – und sie
ihn als Krieger nahm,
nicht als Trophäe. Die Arena wurde still. Sehr still. Doch
dann – am Rand,
nicht weit entfernt – ein anderer Ausdruck.
Vegeta.
Sein Kiefer mahlte. Seine Stirn zuckte leicht. Die Ader an
der Schläfe pochte.
Er sagte kein Wort. Aber sein Blick brannte. Er hatte keine
Probleme mit Stärke.
Auch nicht mit Zuneigung. Aber das hier… dieses öffentliche
Spektakel,
dieses Selbstverständnis – dass Cabba, sein Schüler,
sich so offensichtlich feiern ließ – mit drei Frauen, von
denen eine sich benahm,
als gehörte ihr das halbe Universum…
Vegeta (knurrend, fast unhörbar)
„…Tsk.“
Er verschränkte die Arme, doch sein Griff war hart. Die
Spannung in seinem Nacken
ließ keine Fragen offen.
Bulma (ahnte etwas, sagte aber nichts)
schob sich vorsichtshalber ein Stück zur Seite.
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Kapitel 96 – Feuer trifft Stahl
C18 stand bereits im Ring. Ruhig. Berechnend. Unbeeindruckt.
Doch gegenüber:
Caulifla. Sie trat langsam hervor, die Schultern breit, das
Grinsen schief,
ihr Blick lodernd vor Vorfreude.
C18
„Du bist also die Nächste.“
Caulifla
„Und du bist die, die ich gleich aus dem Ring werfe.“
Keine Provokation – nur rohe, ehrliche Kampfeslust. C18 ging
in Stellung,
die Haltung kompakt, bereit zum Kontern.
Whis
„Und damit: Caulifla von Universum 6 gegen C18 von Universum
7.“
Der Gong.
Caulifla zündete sofort. Keine Zurückhaltung. Ein kurzes
Aufschreien –
und ihre Aura explodierte. Goldene Blitze zogen über ihren
Körper,
die Muskeln angespannt, ihre Haare hoch, wild, ungebändigt. Super-Saiyajin
2.
Doch noch war es nicht genug. Sie wollte mehr.
Caulifla (knurrend)
„Komm schon… mehr…!“
Sie presste die Zähne zusammen, die Aura wurde dichter,
lauter – doch dann,
riss sie ab. Sie fiel zurück auf SSJ2.
Caulifla (grimmig)
„Verdammt… noch immer nicht.“
C18
„Versuch’s später. Ich bin nicht zum Warten hier.“
Und dann flog sie los. C18s Tritt peitschte durch die Luft,
traf Caulifla seitlich –
doch diese konterte mit einem Schulterstoß, schnell und
brutal. Beide gingen zurück,
dann krachten sie erneut aufeinander. Ein Hagel aus
Schlägen. C18 mit messerscharfer Technik. Caulifla mit unbändiger Kraft. Kein
Tanz. Ein Sturm.
Caulifla war überall – oben, unten, rotierend, brüllend. Ein
Fauststoß nach dem anderen, einer traf C18 an der Schulter, ein zweiter an die
Hüfte, ein dritter
ließ selbst die künstlich Verstärkte zurückweichen.
C18 (keuchend)
„Du bist… wild.“
Caulifla (grinst)
„Und du bist gleich draußen.“
Ein Blitzregen aus Ki-Angriffen ging auf C18 nieder – sie
blockte, sprang, wich aus.
Aber Caulifla war schon da – ein Tritt in den Rücken, ein
Schlag in die Seite,
dann eine gezielte Drehung, die C18 in die Luft schleuderte.
Sie fing sich –
doch genau in diesem Moment riss Caulifla ihre Hände hoch
und donnerte eine Ki-Welle direkt gegen sie. C18 flog zurück – und landete
jenseits der Ringkante.
Whis
„C18 ist ausgeschieden.“
Caulifla landete schwer atmend im Ring. Ihre Aura flackerte.
Sie keuchte, schwitzte –
aber grinste wie ein Teufel.
Caulifla
„Wer braucht schon SSJ3?“
Kale (am Rand, mit leuchtenden Augen)
„Du warst unglaublich…“
C18 rappelte sich draußen auf. Sie wischte sich den Dreck
von der Kleidung,
sah zu Caulifla – und nickte. Kein Groll. Nur Anerkennung.
Whis
„Ein rohes Talent. Wie ein wilder Stern – hell, brennend,
gefährlich.“
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Kapitel 97 – Der Ruf des Stolzes
Die Arena war noch erfüllt vom Nachklang von Cauliflas Sieg.
Staub hing in der Luft, und die goldene Aura zitterte noch
auf dem Boden nach.
Caulifla grinste, drehte sich zu Kale – bereit, den Moment
auszukosten.
Doch da war er schon.
Vegeta. Er stand am Rand des Rings. Die Arme
verschränkt. Der Blick wie ein Laser.
Vegeta (kalt)
„Geh vom Feld.“
Caulifla (blinzelt)
„Was?“
Vegeta trat in die Arena. Langsam. Schwer. Mit jedem Schritt
wurde die Luft dichter.
Vegeta
„Ich sagte, geh. Vom. Feld.“
Caulifla (grinst spöttisch)
„Wenn du kämpfen willst, kannst du mich auch fragen, anstatt
mich rauszuschicken.“
Vegeta (leicht knurrend)
„Ich kämpfe nicht gegen dich. Ich habe es auf jemand anderen
abgesehen.“
Caulifla (zieht eine Braue hoch)
„Oh? Der Haremkönig?“
Vegeta sagte nichts. Er sah sie nur an. Und in diesem Blick
lag so viel unausgesprochene Wut, so viel Kontrolle, dass selbst Caulifla, die
selten wich,
einen Schritt zurücktrat.
Kale (leise)
„Caulifla… komm.“
Caulifla (grinst, geht langsam rückwärts)
„Na schön. Zerstör ihn nicht gleich, Prinzchen.“
Sie verließ das Feld. Nicht aus Angst. Sondern aus Respekt.
Bulma beobachtete Vegeta. Sie kannte diesen Blick. Diese Haltung. Dieses
Schweigen.
Das war kein Trainingsduell. Das war persönlicher.
Bulma (leise, zu sich selbst)
„Du willst ihm etwas beweisen… Weil du ihn nicht mehr
übersehen kannst.“
Sie sah zu Cabba. Wie er langsam den Kopf hob. Wie er Reka,
Nalli und Junu einen Blick zuwarf. Ein stilles Versprechen. Dann trat auch er
in die Arena.
Cabba
„Du willst mich?“
Vegeta
„Ich habe dich trainiert. Und ich habe zugesehen. Jetzt will
ich wissen,
was du wirklich bist.“
Cabba
„Gut. Dann zeig ich dir, was aus deinem Schüler geworden
ist.“
Zwei Krieger. Ein Band. Und ein Bruch.
__
Kapitel 98 – Ehre und Stolz
Zwei Krieger standen sich gegenüber. Kein Wort. Kein
Grinsen. Nur diese Stille,
die es nur vor Gewittern gibt. Vegeta. Cabba. Lehrer
und Schüler. Stolz und Pflicht.
Alte Stärke – gegen gewachsene Größe.
Der Gong erklang.
Doch keiner bewegte sich. Erst nach Sekunden – Cabba stürmte
vor.
Ein gezielter Fauststoß, Vegeta parierte, antwortete mit
einem Tritt,
den Cabba unterlief. Körper prallten aufeinander, es war
rohe Technik –
ohne Transformation. Noch.
Cabba
„Du willst mich prüfen. Dann prüf mich richtig!“
Goldene Aura explodierte um ihn. Sein Haar schnellte nach
oben. Sein Blick wurde hell. Super-Saiyajin. Vegeta folgte sofort.
Reflexartig. Goldene Kraft.
Blitze umspielten ihn. Auch Super-Saiyajin. Dann war
da kein Halten mehr.
Die Fäuste flogen, Ki-Angriffe kreuzten, der Boden zitterte,
die Luft zerplatzte mit jedem Zusammenstoß. Die Arena knirschte. Risse
durchzogen das Feld.
Vegeta knurrte leise. Dann schoss er hoch – und mit ihm:
Blitze. Super-Saiyajin 2.
Seine Aura war gezackt, rauh. Wütend.
Vegeta
„Zeig mir, dass du überhaupt berechtigt bist, mit mir zu
stehen!“
Cabba presste die Zähne zusammen. Die Aura um ihn begann
sich zu verändern.
Tiefer. Dichter. Stärker. Dann – der Ausbruch. Sein Haar
wuchs, die Aura tobte,
die Luft brannte. Super-Saiyajin 3.
Goku (außerhalb, mit offenem Mund)
„Er hat ihn wieder gezündet! So klar, so stabil… Ich glaub’s
nicht!“
Vegeta (grimmig)
„Tsk… dieser Bengel…!“
Sie krachten aufeinander. Der Aufprall ließ die Arena
wanken. Blöcke flogen.
Die Schutzbarrieren flackerten. Sogar Vados und Whis
begannen, den Raum zu stabilisieren. Fäuste prallten, Tritte detonierten,
Ki-Wellen rissen Löcher in den Boden.
Cabba war schneller. Vegeta präziser. Aber die rohe Gewalt
des Dreifachen
machte Cabba unberechenbar. Ein Treffer in Vegetas Seite.
Ein Ki-Hagel,
der ihn zu Boden zwang. Vegeta landete schwer. Blut an der
Lippe. Er stand auf.
Keuchte. Dann… ein Moment der Stille. Und dann – veränderte
sich alles.
Ein grelles Licht. Tiefblau. Rein. Super-Saiyajin Blue. Die
Energie war ruhig,
aber allumfassend. Göttlich.
Cabba
(keuchend)
„Das ist… deine Antwort?“
Vegeta
„Das ist der Abstand… zwischen uns.“
Dann kam der Schlag. Nicht brutal. Nicht grausam. Nur
endgültig. Ein Treffer. Direkt.
Cabba stürzte. Harte Landung. Er blieb liegen. Nicht besiegt
in seinem Herzen –
aber geschlagen im Körper.
Whis
„Cabba ist ausgeschieden.“
Die Arena schwieg. Reka, Nalli und Junu sahen zu ihm – und
es war kein Entsetzen.
Nur Sorge. Und Stolz. Vegeta stand noch in Blau, die Aura
langsam abklingend.
Er sagte nichts. Doch er sah Cabba lange an.
__
Kapitel 99 – Du bist noch nicht so weit
Reka stand am Rand der Arena. Ihre Hände ballten sich zu
Fäusten. Sie hatte zugesehen – wie Cabba alles gegeben hatte. Wie Vegeta ihn
geschlagen hatte.
Mit göttlicher Kraft. Reka atmete tief durch. Ihre Aura
zuckte bereits in den Fingern.
Doch bevor sie den ersten Schritt machen konnte – war jemand
neben ihr.
Asera. Ruhig. Unbeweglich. Doch unübersehbar.
Ihre Hand legte sich sanft auf Rekas Schulter.
Asera (leise, ruhig)
„Den schaffst du nicht. Noch nicht.“
Reka wollte etwas erwidern, doch Aseras Blick ließ keinen
Raum für Widerspruch.
Nicht aus Überheblichkeit – sondern aus Klarheit. Dann ging
Asera los.
Schritt für Schritt. Ohne Eile.
Vegeta hatte sich gerade abgewandt, da spürte er sie. Diese
Energie.
Er drehte sich um. Und sein Blick traf Asera. Er kannte sie.
Er erinnerte sich.
Turnier der Kraft. Und er wusste: Das hier würde kein Kampf.
Es würde ein Widerstand.
Asera stellte sich ihm entgegen. Kein Wort. Kein Ausdruck.
Nur diese Aura –
dicht, dunkel, schimmernd in Violett und Rot. Blitze
zuckten durch die Luft,
aber nicht aus Wut – aus Macht.
Asera
„Du bist bereit, weiterzugehen. Dann zeig mir, wie weit.“
Vegeta antwortete nicht. Er verwandelte sich sofort. Super-Saiyajin
Blue.
Ein Aufblitzen. Ein Gott. Doch Asera nur: Ein Atemzug. Ihre
Aura loderte auf –
goldene Haare schossen nach oben, ihre Augen türkis, ihr
Körper wie aus Stahl.
Super-Saiyajin 2. Und dann – die Wutaura. Violett.
Tief. Rot. Brennend.
Sie züngelte nicht. Sie tanzte nicht. Sie drohte. Vegeta
stürmte vor. Ein Tritt.
Ein Schlag. Ein Ki-Schub. Asera blockte. Einfach. Dann trat
sie zurück –
und ein Schockstoß schleuderte Vegeta mehrere Meter zurück.
Vegeta (knurrt)
„Du bist stärker geworden.“
Asera
„Du auch. Aber nicht genug.“
Sie war da, blitzschnell – ein Fauststoß in seinen Magen,
ein Knie an den Kiefer,
eine Explosion der Aura ließ Vegeta taumeln. Doch dann –
sein Zorn. Sein Stolz.
Er brüllte auf, die blaue Aura flackerte – und verwandelte
sich.
Super-Saiyajin Blue Evolution. Ein gleißender Sturm
aus göttlicher Macht.
Sein Blick wurde schärfer, sein Körper kompakter, die Aura
massiver.
Vegeta (grimmig)
„Dann eben so.“
Diesmal war es er, der Asera zurückdrängte. Schritt für
Schritt. Schlag um Schlag.
Ein harter Treffer an ihrer Seite – sie rutschte zurück.
Noch kein Ende.
Aber die Richtung war klar.
__
Kapitel 100 – Der Abstand
Die Luft stand still. Vegeta in Blue Evolution. Asera in
SSJ2 –
umhüllt von violett-roter Kraft, die zischte, pulsierte, und
sich nun…
veränderte. Ein Laut, nicht geschrien, sondern tief aus
ihrem Innersten:
ein Brummen, ein Grollen, ein Riss im Raum. Ihre Augen:
weiß mit leuchtend roten Pupillen. Ihre Aura: wie flüssige
Glut –
Violett, durchzogen von zuckenden roten Wellen.
Die Arena erzitterte. Nicht von Lautstärke – sondern von
Druck.
Aseras kontrollierte Wutform.
Whis und Vados tauschten sofort Blicke.
Whis (ruhig, aber fest)
„Zeit, die Barriere zu verstärken.“
Vados
„Ich wusste, es würde passieren.“
Beide Engel hoben die Hände – die schimmernde Schutzkuppel
verdichtete sich auf einen Schlag. Einige Zuschauer hielten
die Luft an.
Vegeta spürte es sofort. Sein Körper, eben noch aufgeladen
mit gottgleicher Kraft,
fühlte sich schwerer an. Langsamer. Kleiner.
Vegeta (grimmig)
„Tsk… wieder diese Form…“
Er schoss vor. Ein direkter Fauststoß. Asera wich nicht aus.
Sie hob die Hand –
fing den Schlag ab, als wäre er ein Windstoß. Dann kam die
Antwort.
Ein einzelner Schlag – gegen seine Rippen. Er keuchte,
spürte den Boden unter sich nachgeben. Sie trat vor –
schnell, ruhig, präzise.
Ein Schlag in die Schulter. Einer gegen die Brust. Ein
dritter –
ließ Vegeta rückwärts durch die Arena fliegen. Die Aura um
ihn flackerte.
Blue Evolution kämpfte – aber verlor.
Caulifla (amüsiert, lehnt sich zurück)
„Na, Vegeta sieht schon wieder Sterne. Wurde aber auch Zeit,
dass sie aufwacht.“
Kale (besorgt)
„Tut sie ihm weh?“
Caulifla (grinst)
„Nicht körperlich. Nur im Stolz.“
Vegeta rappelte sich keuchend hoch. Er wollte schreien, aber
Asera war schon da.
Ein letzter Aufprall – ein klarer, zielgerichteter Schlag
gegen seine Brust.
Er wurde aus dem Ring geschleudert. Nicht wild. Nicht
brutal. Nur endgültig.
Whis
„Vegeta ist ausgeschieden.“
Die Arena war still. Dann – ging Asera langsam. Ruhig.
Stabil. Die Aura ebbte ab,
die rot-violetten Wellen verblassten. Am Rand des Rings
blieb sie stehen.
Drehte sich zu Vegeta, der draußen kniete, schwer atmend.
Asera (sanft, aber mit unerschütterlicher Klarheit)
„Das ist der Abstand… zwischen uns.“
__
Kapitel 101 – Noch nicht
Staub hing noch in der Luft. Die Arena knisterte von der
Energie, die Asera hinterlassen hatte. Sie stand noch immer im Ring. Ruhig.
Unerschütterlich.
Ihr Blick war klar, ihr Körper entspannt – aber ihre Haltung
sagte alles.
Sie wartete.
Dann – bewegte sich jemand.
Son Goku.
Er stand ruckartig auf, das Grinsen im Gesicht, die Fäuste
bereits angespannt.
Goku
„Endlich! Jetzt bin ich dran!“
Doch bevor er einen Fuß auf den Boden setzen konnte, war Beerus vor
ihm –
nicht körperlich, sondern mit einem markerschütternden Schrei:
Beerus
„VERGISS ES!!!“
Goku blieb wie eingefroren stehen. Das Grinsen verschwand.
Beerus
„Seit dem Turnier der Kraft hast du den Ultra Instinkt nicht
ein einziges Mal erreicht!
Du bist nicht bereit! Nicht für sie! Wir gehen das
langsam an, hast du verstanden?!“
Goku (kratzt sich am Kopf)
„Aber…“
Beerus
„NICHTS ABER! Setz dich hin und halt dich zurück!“
Goku seufzte – aber gehorchte. Plötzlich bewegte sich jemand
anderes.
Gohan. Er trat vor, ruhig, aufrecht, bereit.
Gohan
„Dann bin ich jetzt dran.“
Doch bevor er den Ring betrat, drehte sich Asera zu ihm –
nicht aggressiv,
nicht spöttisch – aber mit unmissverständlicher Stimme:
Asera
„Nicht du, Junge. Du bist nicht bereit für mich.“
Gohan blieb stehen. Überrascht. Getroffen. Aber er sagte
nichts. Er verstand.
Er spürte es. Nicht Ablehnung. Nur Wahrheit. Ein anderer
Schatten schob sich ins Licht. Ein Satz. Ein Sprung. Geschmeidig, stark.
Reka.
Sie landete direkt im Ring. Die Haltung aufrecht. Die Augen
– nicht auf Asera,
sondern auf Gohan. Asera sah sie, blieb aber ruhig.
Reka
(ohne sich umzudrehen)
„Ich hab genug gewartet. Es wird Zeit, dass ich zeige, was
ich gelernt habe.“
Gohan blickte ihr entgegen – verunsichert, aber fasziniert.
__
Kapitel 102 – Feuer und Fokus
Die Arena war wieder ruhig. Nicht aus Desinteresse – sondern
aus gespannter Erwartung. Reka stand aufrecht, ihre Haltung gelöst,
ihr Blick auf Gohan gerichtet.
Nicht feindselig. Nicht herausfordernd. Nur klar.
Zielgerichtet.
Gohan trat nun ebenfalls in den Ring. Seine Augen ernst. Die
Worte Aseras hallten noch nach – „Nicht du, Junge.“ Doch nun… stand
jemand anderes vor ihm.
Und sie sah ihn anders an.
Der Gong.
Die ersten Bewegungen waren vorsichtig. Abstand. Taktik.
Testen.
Reka bewegte sich geschmeidig. Jeder Schritt hatte
Präzision, aber sie griff nicht sofort an. Gohan spürte es. Diese Aura. Sie war
nicht laut. Nicht prahlerisch.
Aber… tief. Er wich einem schnellen Tritt aus, blockte eine
rechte Gerade,
konterte mit einem Ki-Schub – den Reka geschickt umleitete.
Ein paar Schläge wurden ausgetauscht, aber keiner traf
ernsthaft.
Caulifla
„Typisch Reka. Erst denken, dann zuschlagen. Langweilig –
aber gefährlich.“
Im Ring verlagerte sich das Tempo. Gohan erhöhte die
Geschwindigkeit.
Seine Schläge wurden präziser, seine Bewegungen fester.
Dann: ein Ausbruch. Sein Erwachen. Die Aura um ihn
wurde weißlich, elektrisch.
Nicht SSJ – sondern das reine Erwachen seiner Potentialform.
Gohan
„Ich halte mich nicht mehr zurück.“
Reka (ruft)
„Das ist es also, was du bist? Dann bin ich gespannt, wie du
reagierst… auf mich.“
Sie stand noch immer in ihrer Grundform. Gohan ging
wieder vor – diesmal schneller, härter. Ein direkter Schlag gegen ihre Brust,
sie flog rückwärts – aber sie stoppte mit einem Ki-Impuls in der Luft und
landete wieder sicher. Dann spürten es alle. Ein Flackern. Nicht von Gohan. Von
ihr. Ihre Aura flackerte auf. Kurz. Aber tief.
Ein violetter Hauch – nicht leuchtend, nicht tobend – aber
spürbar.
Rekas Aura.
Sie hatte sich nicht verwandelt. Aber die, die feinfühlig
waren wurden still.
Goku (verwirrt)
„Was ist das?“
Piccolo
„Ihre Aura… ist fast wie…“
Beerus öffnete langsam die Augen.
Beerus
„…wie Aseras.“
Whis
„Ganz nah. Aber… Feiner.“
__
Kapitel 103 – Brennendes Erbe
Gohan stand fest auf den Füßen, umhüllt von der ruhigen,
kontrollierten Aura seines Erwachens. Seine Augen beobachteten jede Regung,
jede Gewichtsverlagerung Rekas. Er wusste jetzt: Ihre Zurückhaltung war keine
Schwäche. Sie hatte ihn studiert.
Und nun… öffnete sie das nächste Kapitel. Kein Schrei. Kein
Wüten.
Nur die Explosion. Ihr Haar schoss in die Höhe, der Körper
wurde von reißender Kraft durchzogen, die Arena zitterte, der Boden vibrierte. Super-Saiyajin
2.
Aber nicht wie bei den anderen. Nicht elektrisch-chaotisch.
Sondern… organisch.
Dicht. Schwer.
Ihre Aura: violett, durchbrochen von brennenden,
rhythmischen roten Wellen.
Wie lebendig. Wie ein Wesen, das atmete. Abseits des Rings
stand Cabba.
Er hatte sie wachsen sehen. Er hatte mit ihr trainiert, sie
geküsst, sie gehalten –
aber jetzt… Er spürte es. Spürte, was sich nicht leugnen
ließ. Reka war stärker als er.
Cabba (flüstert)
„Sogar jetzt ist unsere Prinzessin… noch stärker als ich.“
Nalli legte eine Hand auf seinen Arm. Nicht, um ihn zu
trösten –
sondern um ihm zu zeigen, dass das gut war.
Junu
„Und du bist stolz, oder?“
Cabba (lächelt schwach)
„Mehr, als ich sagen kann.“
Reka ging langsam auf Gohan zu. Kein Sprint. Kein Angriff.
Nur Präsenz.
Sie sprach nicht. Aber jedes Zucken ihrer Aura sagte genug.
Gohan
(senkt leicht den Kopf)
„Dann sehen wir mal, wie viel du noch verbergen willst.“
Er formte einen Ki-Schild. Sicher. Fest. Aber nicht
dauerhaft.
Und als Reka zum ersten Mal ausholte – zitterte der Schild.
__
Kapitel 104 – Was aus ihr wurde
Der Schlag war schnell. Brutal. Gohan flog
rückwärts, die Aura um ihn flackerte –
er versuchte zu stabilisieren, doch der Rand kam zu schnell.
Kein Halt.
Kein Widerstand. Er fiel.
Whis
„Son Gohan ist ausgeschieden.“
Ein Moment der Stille. Dann bewegte sich einer sofort:
Piccolo. Er war bereits auf den Beinen, noch bevor
Gohan den Boden berührte.
Instinkt. Reflex. Schutz. Ohne ein Wort sprang er in den
Ring, landete ruhig,
blickte Reka direkt an. Sie sagte nichts. Stand einfach nur
da. Ihre Aura bebte.
Violett. Rot. Lebendig.
Wie ein Echo. Eine Erinnerung.
Piccolo
„Du erinnerst mich an jemanden. Aber du bist nicht sie.“
Der Kampf begann. Zuerst wich Piccolo jedem Angriff aus.
Elegant. Geplant.
Ein Schritt zur Seite, ein gezielter Schlag mit der flachen
Hand – doch Reka parierte.
Gegenangriff. Tief. Schneidend. Piccolo formte Klone – Reka
zerschmetterte sie,
einer nach dem anderen, bis er sie nicht mehr aufrecht
halten konnte.
Dann Ki-Kugeln in Serie. Sie wich aus, ohne hinzusehen.
Blitzte auf – traf.
Cabba (am Rand, starr)
„Sie… sie ist schneller…“
Nalli
„Sie ist überall…!“
Junu
„Was hat sie getan…?“
Reka rotierte durch Piccolos Verteidigung, ihre Tritte
rissen Schneisen in den Boden,
ihre Schläge ließen selbst seine massiven Arme zittern.
Piccolo konterte –
ein gezielter Ki-Strahl direkt auf ihren Rücken. Sie sprang
– drehte sich –
fing ihn mit der flachen Hand ab. Ein Ausbruch, und die
Druckwelle schleuderte Piccolo über das Feld. Er landete, rollte sich ab, stand
wieder. Doch sein Blick war ernster. Nicht überrascht. Aber wach. Caulifla
starrte ins Feld, die Lippen geöffnet,
das Grinsen verschwunden. Und dann – brach es aus ihr
heraus.
Caulifla
„Verdammt, Asera… Was hast du mit ihr gemacht?!“
Asera stand am Rand. Die Arme verschränkt. Kein Stolz. Kein
Lächeln. Nur Wahrheit.
Asera
„Ich habe sie, solange wir Bohnen hatten, immer wieder fast
getötet.“
__
Kapitel 105 – 150 Schatten
Die Worte hallten noch wie ein Echo aus der Tiefe:
„Ich habe sie, solange wir Bohnen hatten, immer wieder
fast getötet.“
Stille. Caulifla stand wie erstarrt. Der
Ausdruck in ihrem Gesicht hatte sich verändert.
Das spöttische Grinsen – verschwunden. Die freche
Überlegenheit – ausgelöscht.
Neben ihr: Kale, sprachlos, mit geweiteten Augen. Cabba hatte
sich langsam gesetzt.
Nicht gefallen. Aber als hätte ihn etwas Unsichtbares in die
Knie gezwungen.
Junu hielt ihre Hand an den Mund. Ihr Blick
irrte. Nalli starrte nur auf Reka.
Nicht aus Angst – aus Schock. Saonel und Pilina standen
am Rand.
Die Gesichter der beiden Namekianer waren sonst
unerschütterlich.
Jetzt: blass. Leer. Und dann – bewegte sich jemand, der
sonst kaum zuckte.
Hit. Langsam hob er den Kopf. Sein Blick blieb auf
Asera liegen.
Kale (leise, an Vados)
„Wie viele Bohnen… hast du ihr gegeben?“
Vados (die Hände hinter dem Rücken)
„Einhundertfünfzig.“
Für einen Moment hörte man den Zwischenraum atmen. Dann…
Caulifla (zitternd)
„Einhundertfünfzig…?“
Sie schluckte. Ihr Atem wurde flach. Ihr Blick ging zu
Asera. Dann zu Reka.
Dann wieder zu Asera.
Caulifla
„Du weißt… wir lieben dich… aber… ich will lieber doch nicht
so ein Training machen.“
Sie lachte nicht. Niemand lachte. Cabba saß
still. Neben ihm: Nalli und Junu.
Keiner sagte ein Wort. Aber der Moment traf sie.
Reka. Ihre Reka. Ihre Geliebte. War 150-mal fast
gestorben.
Damit sie so kämpfen konnte.
__
Kapitel 106 – Das Echo in ihren Augen
Reka atmete flach. Schweiß rann ihr über die Stirn, ihre
violett-rote Aura zuckte unregelmäßig. Doch sie stand noch. Fester denn je. Piccolo hingegen
–
hatte Risse in seinem Mantel, sein linker Arm hing schwer,
der Boden unter seinen Füßen war durchbrochen. Und doch wich er nicht zurück.
Er war ihr nicht gewachsen – nicht in Kraft, nicht in Tempo,
nicht in Härte.
Aber er war Piccolo. Ein Taktiker. Ein Kämpfer. Ein
Lehrmeister.
Reka stürmte erneut vor, ein Tieftritt – Piccolo wich aus,
zog mit dem Unterarm einen Konterschlag, traf sie an der Schulter – aber sie
ignorierte ihn. Sie packte ihn mit beiden Händen, zog ihn zu sich, und rammte
ihm das Knie in den Magen. Dreimal.
Der letzte Treffer ließ ihn nach Luft ringen. Sie
schleuderte ihn zurück – er rollte,
kam mit einem keuchenden Laut wieder hoch. Reka keuchte nun
ebenfalls.
Ihr Brustkorb hob und senkte sich, das Blut an ihrer Lippe
geronnen.
Ihr Blick: nicht hasserfüllt, nicht leer – aber weit.
Wie in einem inneren Tunnel.
Sie war müde. Aber sie kämpfte weiter.
Piccolo schoss nach vorn, zog seine Reichweite mit einem
Arm-Trick in die Länge,
traf sie hart an der Seite – sie stöhnte auf, taumelte
leicht. Doch statt zurückzugehen, stieß sie sich ab und krachte direkt in ihn
hinein. Ein letzter Schlagabtausch. Hart. Ehrlich. Unbarmherzig. Piccolo wich
zurück – sie stand noch.
Dann, mit einem Ki-Schub aus ihrer Faust, schickte sie ihn
endgültig über den Ringrand. Er rollte sich noch einmal ab, doch stand nicht
mehr auf.
Whis
„Piccolo ist ausgeschieden.“
Reka stand in der Mitte der Arena. Der Dampf ihrer Aura
stieg noch leicht von ihrer Haut. Sie atmete schwer, aber sie stand. Ein Bein
leicht nachgezogen, ein Arm zitterte. Aber sie hatte nicht verloren. Sie hatte überlebt.
Wieder einmal.
In der Zuschauergruppe herrschte noch immer Stille. Niemand
klatschte.
Niemand rief. Nur Blicke. Verständnis. Erschütterung.
Und Stolz.
__
Kapitel 107 – Unterschätzt
Die letzten Schläge von Rekas Kampf hallten noch nach, als Beerus langsam
die Stirn in Falten legte. Er knirschte mit den Zähnen, die Hände geballt,
sein Schweif zuckte nervös.
Beerus
„Es steht sieben zu drei! SIEBEN. ZU. DREI! Wir hängen
zurück!!“
Er schlug mit der Faust gegen die unsichtbare Barriere. Sie
vibrierte – doch hielt.
Whis
(gelassen)
„Lord Beerus… es ist noch nicht vorbei.“
Beerus
„Noch nicht vorbei?! Wenn wir so weitermachen, ist es gleich
vorbei!“
Er drehte sich um, zeigte mit dem Finger in die Gruppe.
Beerus
„Krillin! Du bist dran! Und du gibst alles! Hast du
gehört?! ALLES!“
Krillin (blinzelnd)
„Äh… ich?
Jetzt gleich?“
Goku
(lächelt)
„Du schaffst das, Kumpel.“
Krillin
(strahlt)
„Na dann… los!“ Er sprang vor – und landete mit festem
Schritt in der Arena.
Auf der anderen Seite trat Saonel aus der
Gruppe. Groß. Ruhig.
Champa (lässig, grinsend, zu seinem Bruder)
„Ich glaube, deine Niederlage hat jetzt Form angenommen.“
Beerus knurrte nur. Aber sein Blick war angespannt.
Whis‘ Stimme hallte durch die Arena:
Whis
„Nächster Kampf: Krillin aus Universum 7 gegen Saonel aus
Universum 6.“
Der Gong ertönte.
Keine Zeit verlieren. Krillin riss sofort die
Hände hoch,
ein greller Lichtblitz schoss hervor – Sonnenattacke!
Saonel
„Was…?!“
Geblendet – völlig überrascht – hob er die Arme zu spät. In
dieser einen Sekunde
war Krillin schon da. Ein gezielter Sprung, ein gedrehter
Tritt – und ein perfekter Fauststoß gegen Saonels Brust. Saonel taumelte
– die Lichtverzerrung noch immer in seinen Augen. Krillin setzte sofort nach –
ein Ki-Stoß direkt an die Beine.
Saonel verlor das Gleichgewicht – und stürzte
aus dem Ring.
Ein dumpfes Raunen ging durch die Zuschauer.
Whis
„Saonel ist ausgeschieden.“
Krillin (ungläubig)
„Ich hab’s… geschafft?!“
Beerus sprang auf, riss beide Arme in die Luft.
Beerus
„JAWOHL!!
GENAU SO wollte ich das sehen!! Ha! Wer ist hier
zurück, hä?!“
Champa (schnaubt, entnervt)
„War nur Glück…“
__
Kapitel 108 – Keine zweite Sonne
Krillin stand wieder im Ring. Noch immer voller Adrenalin
vom Sieg über Saonel – aber sein Blick war jetzt ernster.
Gegenüber:
Pilina. Massiv. Konzentriert. Ein Namekianer mit
reinem Kampfgeist
und tiefem Fokus.
Whis
„Nächster Kampf: Krillin aus Universum 7 gegen Pilina aus
Universum 6.“
Champa (lehnt sich nach vorn, schnaubt)
„Jetzt ist Schluss mit dem Glück.“
Beerus (funkelt zurück)
„Oder fängt’s gerade erst an?“
Der Gong.
Krillin sprang zurück – bereit zur Bewegung. Er hob kurz die
Hände,
formte einen Lichtpunkt – doch stoppte.
Krillin (denkt)
Vergiss es… der kennt die Attacke jetzt.
Die Sonnenattacke funktioniert kein zweites Mal.
Stattdessen setzte er auf Beweglichkeit. Er tanzte um Pilina
herum,
warf Ki-Kugeln in engen Winkeln, aber Pilina blockte sie
mühelos.
Ein Schlag – Krillin wich aus. Ein Tritt – er drehte sich
darunter hinweg.
Doch Pilina war nicht Saonel. Er wartete auf das
Muster.
Und dann erwischte er ihn. Ein Fauststoß traf Krillin
seitlich.
Er flog, prallte auf – rollte sich aber ab.
Krillin (keuchend)
„Okay… das ist ein ganz anderes Kaliber.“
Die Zuschauer hielten den Atem an. Piccolo beobachtete
jedes Detail.
Er wusste, wie stark Pilina war. Und er sah: Krillin war im
Nachteil.
Krillin sprang hoch – warf eine Ki-Kugel geradeaus. Pilina
blockte –
doch dann folgte eine zweite, von unten, direkt an seine
Füße.
Eine Rauchwand. Krillin nutzte sie. Er war plötzlich
hinter ihm.
Ein Tritt gegen den Rücken. Pilina drehte sich – aber
Krillin hatte bereits den nächsten Zug vorbereitet. Energiediskus. Flach,
niedrig, nicht auf Zerstörung –
sondern auf Balance. Pilina sprang zurück – doch da war der
Boden schon gebrochen. Er rutschte – ein Ki-Schlag von Krillin traf ihn in der
Hüfte.
Pilina… fiel. Aus dem Ring.
Whis
„Pilina ist ausgeschieden.“
Champa sprang auf.
„WAAAS?! ZWEI!! ZWEI!! WIE KONNTE DAS PASSIEREN?!“
Beerus (lehnt sich zurück, verschränkt die Arme,
grinst)
„Tja. Kleiner Körper, großes Hirn.“
Caulifla (halb amüsiert, halb ungläubig)
„Wenn der uns noch einen rausschmeißt, glaub ich an Magie.“
Reka (zu Cabba, leise)
„Aber er hat sich das Recht verdient, hier zu stehen.“
Cabba nickt nur – voller Respekt.
__
Kapitel 109 – Der alte Schatten
Krillin kehrte zurück zur Gruppe, erschöpft, aber stolz. Er
hatte mehr erreicht,
als irgendjemand von ihm erwartet hatte. Doch der Nächste
stand bereits bereit.
Langsamer Schritt. Aufrechter Rücken. Weiße Barthaare,
Muten Roshi.
Er betrat die Arena mit nichts als ruhigem Atem und einem
milden Lächeln.
Gegenüber: Caulifla. Sie grinste breit.
Selbstbewusst. Fast spöttisch.
Caulifla
„Echt jetzt? Der Opa will mich rausschmeißen?“
Sie ließ ihre Aura aufflammen, golden, frech, lebendig. Super-Saiyajin.
Caulifla
„Ich versuch, mich nicht zu sehr zu langweilen.“
Roshi
„Ach Kindchen… Ich zeig dir, wie man sich bewegt.“
Der Gong ertönte. Caulifla stürmte los. Schnell. Hart. Ein
Hagel aus Schlägen.
Doch: Muten Roshi bewegte sich kaum. Ein Schritt zur
Seite. Ein Hauch zurück.
Ein leichtes Drehen der Hüfte. Sie verfehlte ihn jedes Mal.
Er drehte sich mühelos,
ging mit ihrem Tempo mit, ohne sie zu berühren.
Kale (blinzelnd)
„Was… was ist das?
Vados (seelenruhig)
„Ihr habt diesen Mann nie richtig kämpfen gesehen, nicht
wahr?“
Kale
„Er ist doch nur ein Mensch, oder?“
Vados
„Ein Mensch, der fast 350 Jahre lang trainiert hat. Er ist…
nahe am Ultra Instinkt.
Nicht in Kraft. Nicht in göttlicher Energie. Aber in Reaktion.
In Geist. Und in Herz.“
Caulifla wurde wütend. Sie verwandelte sich in den SSJ2,
ihre Aura brüllte,
die Blitze zuckten.
Caulifla
„STEH STILL!!“
Sie explodierte nach vorn – doch Roshi war nicht mehr da. Er
tauchte hinter ihr auf,
nicht mit Gewalt, sondern mit Timing. Ein gezielter
Schlag an einen Nervenpunkt.
Kein Schaden. Aber sie stolperte. Ihre Aura flackerte kurz.
Er trat zurück,
hob zwei Finger – und verbeugte sich leicht.
Muten Roshi
„Du kämpfst gut. Aber du hörst nicht zu. Dein Körper schreit
–
und dein Herz schweigt.“
Whis (schmunzelnd)
„Manche Meister reden in Rätseln, aber kämpfen in Wahrheit.“
Beerus (grinst plötzlich)
„Vielleicht wird das doch noch was…“
Champa (schnauft)
„Was hat der denn gefrühstückt…?“
Caulifla starrte Roshi an – schwer atmend, unsicher,
ob sie wütend oder beeindruckt sein sollte.
__
Kapitel 110 – Der Instinkt der Erfahrung
Caulifla stand schwer atmend in der Arena. Die Blitze ihrer
SSJ2-Aura flackerten
ungeordnet, fast nervös. Ihre Augen wanderten suchend, ihr
Atem war schneller geworden – nicht vor Erschöpfung, sondern vor Frustration.
Vor ihr:
Muten Roshi. Keine Wut. Keine Eile. Er stand einfach
nur da, die Hände locker,
das Herz ruhig. Er lächelte milde. Nicht spöttisch. Nur
klar.
Caulifla
„Hör auf, dich zu verstecken, du alter Sack! Komm schon!
Kämpf richtig!“
Muten Roshi
„Ich kämpfe. Nur anders als du es kennst.“
Sie stürmte erneut los – ihre Faust vibriert vor Energie,
doch Roshi
schloss kurz die Augen und… wich einfach aus. Mit einem
einzigen Schritt.
Kein Sprung. Kein Ki. Nur Instinkt. Caulifla rutschte ins
Leere. Erneut.
Kale (flüstert, fast ungläubig)
„Er bringt sie aus dem Gleichgewicht… immer weiter…“
Vados
„Er zwingt sie, sich selbst zu überfordern.“
Cabba (schluckt)
„Sie hat mehr Kraft… aber sie trifft ihn nicht.“
Wieder griff sie an. Ein Wirbeltritt – Roshi duckte sich.
Ein Ki-Schlag –
er trat einen halben Schritt zur Seite. Dann streckte er die
Hand aus –
nicht zum Angriff, sondern zum Stoppen. Sein Finger
berührte ganz leicht ihre Stirn.
Muten Roshi
„Du bist schnell. Aber dein Geist ist lauter als deine
Technik.“
Sie schrie auf, sah rot – nicht in Rage, sondern in
brennender Unruhe. Sie sprang,
drehte sich, ließ einen doppelten Ki-Blitz los – doch Roshi
stand bereits hinter ihr.
Sie landete – fiel fast. Stolperte. Er stand am Rand. Sie
raste auf ihn zu –
eine letzte Attacke, doch der Boden unter ihren Füßen brach
ab. Sie rutschte.
Ein Griff in die Leere – und sie fiel. Aus der Arena.
Whis
„Caulifla ist ausgeschieden.“
Beerus
„YES!! DREI in Folge!! Der Opa hat’s drauf!“
__
Kapitel 111 – Kein Grund, kein Gleichgewicht
Die Arena war kaum zur Ruhe gekommen, Muten Roshi stand
wieder am Rand,
ruhig, gesammelt – als plötzlich Champa aufsprang.
Sein Gesicht war rot vor Ärger.
Drei Niederlagen in Folge.
Champa
„Genug davon! Asera! Du bist die Stärkste! Dann beweis es –
gegen den alten Mann!“
Ein Raunen ging durch die Arena. Roshi drehte sich langsam
zu ihr.
Aseras Blick war ruhig. Unbewegt. Sie trat nicht vor. Sie
sah Champa an
und antwortete mit klarer Stimme, ruhig, aber
unmissverständlich:
Asera
„Ich kämpfe mit dem Überlebensinstinkt von fünf Jahrzehnten
und mit deutlich höherer Kraft. Das wäre kein Kampf. Das
wäre…
vollkommen übertrieben.“
Sie sagte es nicht hart. Nicht stolz. Nur ehrlich. Champa biss
die Zähne zusammen.
Sein Kiefer zuckte, sein Blick glitt kurz zu Vados, die nur
sanft lächelte.
Champa (knurrend)
„…Gut. Dann eben du!“
Er zeigte zur Seite. Alle sahen es.
Kale. Die junge Saiyajin zuckte leicht zusammen.
Doch dann atmete sie tief durch. Ihr Blick wanderte kurz zu
Caulifla,
die am Rand saß und sie wortlos ansah. Ein leichtes Nicken.
Kale nickte zurück.
Dann trat sie in die Arena. Keine Worte. Keine
Zögerlichkeit. Nur dieser stille Ernst.
Muten Roshi
„Hmmm… Ein stilles Mädchen. Die sind gefährlich.“
Whis
„Jetzt wird es interessant.“
Beerus
„Jetzt wird’s riskant…“
__
Kapitel 112 – Wenn Stille bricht
Kale stand still in der Arena. Ihr Blick war gesenkt, ihre
Hände locker,
keine Spur von Wut, nur Unsicherheit. Doch in ihrer Brust
brodelte etwas.
Muten Roshi bewegte sich gelassen, leicht auf
den Füßen,
die Augen halb geschlossen.
Der Gong ertönte.
Kale begann vorsichtig. Ein erster Schritt. Ein einfacher
Stoß – Roshi wich zur Seite.
Dann ein Tritt – er drehte sich einfach weg. Wieder ein
Schlag – er duckte sich,
stieg hinter sie, tippte ihr leicht an die Schulter. Kale
fuhr herum, verwirrt. Unsicher.
Aber nicht wütend.
Caulifla (flüstert)
„Er macht das wieder. Er zersetzt sie – ruhig, langsam.“
Doch Kale ging nicht in Panik. Sie schloss die Augen. Und
als sie sie wieder öffnete…
flackerte ihre Aura. Sanft. Grün. Leuchtend. Keine
Explosion. Keine Wildheit.
Nur ein stiller, kontrollierter Ausbruch. Kale hatte sich
verwandelt.
Ihre Haare standen leicht auf, ihre Aura flackerte ruhig,
aber tiefgrün mit goldenen Kernen. Legendärer Super-Saiyajin. Roshi hob
die Augenbraue.
Muten Roshi
„Ah… da ist sie also.“
Und jetzt änderte sich das Gleichgewicht. Kale war
schneller. Stärker.
Ihre Bewegungen wurden schwerer für Roshi vorherzusehen.
Er wich noch immer aus – aber knapper. Ein Fauststoß
streifte ihn an der Schulter.
Ein Tritt zerriss fast sein Shirt. Er keuchte. Langsamer.
Nicht erschöpft –
aber er sah es kommen. Dann passierte es. Kale, nun völlig
im Fluss,
fing seine Ausweichbewegung. Mit einem Arm griff sie ihn –
nicht brutal,
aber fest. Er versuchte sich zu lösen –
doch der Kraftunterschied war jetzt nicht mehr
auszugleichen.
Kale
(ruhig)
„Es tut mir leid.“
Und mit einer letzten Bewegung hob sie ihn, drehte sich und
setzte ihn sanft, aber unmissverständlich aus dem Ring.
Whis
„Muten Roshi ist ausgeschieden.“
Stille. Dann ein kurzer, ehrlicher Applaus. Kale
verbeugte sich vor Roshi.
Roshi stand ruhig, rückte die Brille zurecht und lachte
leise.
Muten Roshi
„So muss das sein. Sehr gut gemacht, junge Dame.“
Kale errötete leicht, nickte – und verließ die Arena.
Beerus (grummelt)
„War zu erwarten. Aber er hat sich gut gehalten.“
Champa (grinst)
„Ein Punkt für uns. Endlich.“
__
Kapitel 113 – Der Mutige gegen die Flamme
Die Arena war ruhig geworden. Nur zwei Kämpfer aus Universum
7 standen noch.
Son Goku, der ungeduldig am Rand wippte – und Krillin,
dessen Stirnschweiß längst getrocknet war,
doch dessen Blick wacher nicht sein konnte.
Beerus (knurrt)
„Krillin. Du musst wieder rein. Goku ist… noch nicht dran.“
Goku (will widersprechen)
„Aber—“
Beerus
„RUHE!“
Goku setzte sich. Krillin atmete einmal tief durch. Dann
trat er wieder in die Arena.
Gegenüber stand sie schon. Reka. Sie bewegte sich
nicht. Keine Kampfhaltung.
Nur ein ruhiger Blick. Ihre Aura war noch nicht sichtbar –
aber jeder hier
erinnerte sich an das, was sie mit Gohan und Piccolo gemacht
hatte.
Krillin (schluckt)
„Okay. Kein Druck…“
Reka (leise)
„Du hast Mut. Das allein macht dich stärker, als viele
denken.“
Gong.
Krillin bewegte sich sofort. Keine Zeit verschwenden. Eine
Sonnenattacke –
doch Reka schloss die Augen und dreht sich weg. Krillin
nutzte die Gelegenheit:
ein Ki-Tritt, ein schneller Angriff auf die Flanke. Reka
ließ sich treffen –
leicht. Testend. Dann hob sie die Hand. Ein Schlag – und
Krillin wurde zurückgeschleudert. Noch kein volles Feuer. Aber… Jetzt brannte
sie.
Rekas Aura zündete. Violett. Durchzogen von
flackernden, rot glühenden Wellen.
Nicht wie Aseras Gewalt – aber ähnlich genug, dass Goku kurz
stockte.
Son Goku (flüstert)
„Da ist sie wieder“
Krillin stemmte sich gegen die Druckwelle. Seine Zähne fest
zusammengebissen.
Er kämpfte. Mit allem, was er hatte. Reka griff jetzt an.
Schnell.
Wie eine tanzende Flamme. Drehungen, Tritte, Ki-Wellen aus
jeder Bewegung.
Krillin wich aus, nutzte jeden Trick, jeden Reflex. Doch es
reichte nicht.
Ein Kick traf ihn direkt in die Brust. Er wurde nach hinten
geschleudert –
bis er sich am Rand der Arena in letzter Sekunde festhielt.
Keuchend.
Doch Reka war schon da. Ihre Hand leuchtete – ein Ki-Impuls
direkt vor ihm.
Nicht vernichtend. Aber entschlossen. Ein letzter Blick –
zwischen Mut und Akzeptanz. Krillin lächelte.
Krillin
„Wenn ich schon verliere… dann gegen jemand wie dich.“
Die Welle traf – und Krillin fiel aus der Arena.
Whis
„Krillin ist ausgeschieden.“
Beerus (schreit)
„VERDAMMT!“
__
Kapitel 114 – Blau gegen Violett
Die Arena war still. Nur das leise Knirschen von Staub unter
Gokus Stiefeln
füllte die Luft. Er trat langsam in den Ring. Reka stand
bereits dort.
Ihre Aura hatte sich beruhigt – aber das Pulsieren unter der
Oberfläche war spürbar.
Cabba, Nalli, Junu – alle drei
hielten den Atem an. Asera sah Goku nur ruhig an,
als wäre dies ein unausweichlicher Schritt.
Son Goku
(lächelnd)
„Ich hab mich gefragt, wie stark du wirklich bist.
Aber jetzt… will ich’s selbst herausfinden.“
Reka (leise)
„Ich werde dich zwingen, mich ernst zu nehmen.“
Gong.
Reka eröffnete sofort: Ein flammender Sturm aus
rot-violetten Ki-Schlägen.
Wellen, Kreise, ausladende Bewegungen, ein Tanz der
Kontrolle –
und des Zorns. Goku wich aus, nur mit seiner Grundform – und
schien noch zu beobachten. Doch dann ein Treffer. Er wurde zurückgeschleudert.
Goku stand wieder auf. Staub abklopfend. Er grinste.
Goku
„Nicht schlecht! Aber jetzt werd ich ernst!“
Er schrie auf – und seine Aura explodierte in Blau.
Die Super-Saiyajin-Blue-Form
füllte die Arena sofort mit Druck. Nicht brutal – aber
erdrückend.
Vegeta (murmelt)
„Jetzt wird’s ernst…“
Reka reagierte sofort. Ihr SSJ2 entfaltete sich
erneut, ihre Aura zitterte vor Hitze,
Violett und Rot pulsierten durch den Raum. Und dann…
prallten sie aufeinander.
Gokus Blue war schneller. Präziser. Jede Bewegung ein
Treffer. Reka versuchte, auszuweichen – doch sie war nicht schnell genug. Er
schlug sie nicht brutal.
Nicht zerstörerisch. Aber er war stärker. Mit einem Schlag
auf die Seite
verlor Reka das Gleichgewicht. Goku packte sie – hob sie
hoch und schleuderte sie
aus dem Ring.
Whis
„Reka ist ausgeschieden.“
Stille. Reka atmete schwer.
Goku (hält ihr die Hand hin)
„Du bist stark. Richtig stark. Aber heute war ich noch ’n
bisschen stärker.“
Reka lächelte, nahm seine Hand und ließ sich hochziehen. Asera sah
still zu.
Keine Reaktion. Nur ein kaum wahrnehmbares Nicken. Cabba nahm
Reka in Empfang –
hielt sie still im Arm. Sein Blick fest auf Goku gerichtet.
Beerus (knurrt)
„Noch ist nichts entschieden.“
__
Kapitel 115 – legendäre Wut
Die Luft über der Arena bebte. Reka war gefallen – doch sie
hatte ein Vermächtnis hinterlassen. Kraft. Ehre. Mut. Und nun… stand Kale auf.
Schüchtern. Still.
Aber entschlossen.
Kale (leise, an Asera gewandt)
„Ich will es zeigen. Ich will es endlich richtig zeigen…“
Asera (nickt)
„Dann geh. Und halte dich nicht zurück.“
Champa (schnalzt mit der Zunge)
„Los jetzt! Kale, du bist dran!“
Sie trat in die Arena. Gegenüber: Son Goku. Sein
Blick war nicht spöttisch. Nicht einmal überheblich. Es war Respekt.
Son Goku
„Ich erinnere mich noch gut. Du warst… nicht aufzuhalten.“
Kale sah auf ihre Hände. Sie zitterten nicht. Dann hob sie
den Kopf.
Kale
„Aber diesmal… kontrolliere ich es.“
Gong.
Goku blieb noch in Grundform. Kale näherte sich langsam –
und dann,
mit einem einzigen, geflüsterten Aufschrei: explodierte
ihre Aura.
Die Arena erbebte. Ein Beben – aus Licht und roher Gewalt.
Grüne Energie raste aus ihr heraus. Flammenartig.
Druckwellen rissen Steine von der Arena. Ihre Augen glühten weiß. Doch ihr
Blick: klar. Kein Wahnsinn. Keine blinde Wut.
Legendärer Super-Saiyajin volle Kraft.
Vegeta (leise)
„Unfassbar… Sie… hält es im Zaum…“
Whis
„Eine seltene Balance. Rohe Gewalt… und ruhiger Geist.“
Goku grinste. Dann… hob er die Arme. Ein leuchtendes Blau
durchflutete ihn.
Super-Saiyajin Blue. Aber das reichte nicht. Noch nicht.
Son Goku
„KAIOKEN!“
Rotes Licht überlagerte das Blau. Seine Aura zuckte,
flackerte –
reines Chaos in vollendeter Form. Goku Blue + Kaioken. Dann
prallten sie aufeinander.
Kale stürmte vor – wie eine lebendige Naturgewalt. Ein
Schlag. Ein Tritt.
Goku wich aus, blockte, konterte – doch jeder Kontakt
vibrierte durch den Raum. Kales Faust riss einen Teil des Bodens weg, Gokus
Kick schleuderte sie in die Luft –
nur um dort weiterzukämpfen. Explosionen. Ki-Blitze. Rufe,
Schreie,
doch keine verlor die Kontrolle.
Cabba (geflüstert)
„Un-glaublich…“
Doch dann, im letzten Augenblick:
Gokus Kaioken trieb seine Kraft über Kales Limit. Er war
schneller. Präziser.
Ein Schlag in ihre Magengrube. Ein Kick, der sie zu Boden
zwang.
Ein letzter Energiestoß warf sie über den Rand der Arena.
Whis
„Kale ist ausgeschieden.“
Stille.
Goku stand schwer atmend im Ring. Kale saß am Boden, den
Blick nach oben gerichtet. Sie… lächelte.
Kale
„Ich hab… es geschafft… Ich hab ihn… zum Schwitzen
gebracht.“
Asera trat an den Rand. Stolz. Still.
Goku
(nickte)
„Du bist unglaublich stark geworden.
Das war ein Kampf, an den ich mich erinnern werde.“
__
Kapitel 116 – Die Lektion des Stolzen
Die Arena war in Stille getaucht. Kale war gefallen, doch
mit Würde. Goku stand noch.
Rein, ruhig, konzentriert. In ihm flackerte die Kraft – aber
nicht mehr der Drang.
Am Rand, zwischen den Zuschauern stand Vegeta, die
Arme verschränkt,
der Blick hart auf das Kampffeld gerichtet. Er hatte sich
noch nicht bewegt.
Nicht gesprochen. Doch Beerus, der ihn mit einem
Seitenblick beobachtet hatte,
konnte es nicht mehr zurückhalten.
Beerus (ohne ihn anzusehen)
„Du weißt es längst, oder?“
Vegeta rührte sich nicht.
Beerus (grimmig)
„Wenn du dich zurückgehalten hättest… dann hätte Asera sich
nicht eingemischt.“
Ein Zucken in Vegetas Augenwinkel.
Beerus
„Und du würdest noch kämpfen.“
Stille.
Bulma (etwas leiser, fast sanft)
„Vegeta…“
Doch er sprach nicht. Er sah nur weiter in die Arena.
Dorthin, wo Goku stand.
Wo bald… Hit oder Asera stehen
würden. Sein Blick war hart.
Doch in der Tiefe lag etwas anderes. Einsicht. Frust. Stolz.
Und ein Schatten von Reue, der nur für jene sichtbar war,
die ihn wirklich kannten.
Whis (klar)
„Manchmal sind Niederlagen die klarsten Lehrer.“
Vados (schmunzelt)
„Besonders für Könige… und für Prinzen.“
__
Kapitel 117 – Zeit gegen Instinkt
Die Arena atmete wieder. Staub lag über dem Boden,
vereinzelt flackerten noch Ki-Funken nach Kales Wut. Doch nun… trat Hit in
die Arena. Still. Ohne Worte. Ohne Pose.
Nur Präsenz.
Son Goku (wischte sich Schweiß von der Stirn)
„Also gut… Hit.“
Der Attentäter aus Universum 6 sah ihn mit seinem typischen,
gelassen-tödlichen Blick an.
Hit
„Du bist erschöpft. Du solltest dich zurückziehen.“
Goku (grinst)
„Und dich nie herausfordern? Kommt nicht in Frage.“
Gong.
Der erste Schlag kam nicht. Denn Hit war nicht mehr da.
Eine Sekunde später
traf Goku ein Fauststoß in die Seite. Er taumelte – blockte
den nächsten mit Mühe.
Whis
„Seine Zeitsprünge sind präziser geworden.
Er analysiert Gokus Bewegungen in Echtzeit.“
Vados
„Und spart seine Energie, wie immer. Kalt. Methodisch.“
Goku (wischte sich Blut von der Lippe)
„Okay… das reicht…“
Er verwandelte sich in Super-Saiyajin Blue – und
sofort verstummte alles.
Doch… es reichte noch nicht. Hit wich weiter aus. Er traf punktgenau.
Kurz, schnell, tödlich. Goku presste die Zähne zusammen.
Die Aura um ihn flackerte. Rot schob sich über das Blau.
Son Goku
„fünfzigfache… Kaioken!“
Die Arena erbebte. Nicht wie bei Asera – aber doch so
gewaltig,
dass selbst Champa die Augen aufriss.
Beerus
„Du Idiot! Dein Körper hält das nicht lange durch!“
Whis
„Aber lange genug, um die Zeit selbst zu überholen…“
Hit griff erneut an. Doch diesmal – stand Goku schon
hinter ihm.
Ein Schlag in die Rippen. Ein Knie gegen den Rücken. Hit
taumelte.
Goku war über ihm – vor ihm – unter ihm – und überall
gleichzeitig.
Die 50-fache Kaioken brannte durch seine
Muskeln.
Seine Sehnen schrien – doch er hielt sie.
Hit (wirkt kurz überrascht – und nickt anerkennend)
„Du hast dich verbessert.“
Doch da kam der letzte Angriff. Ein Blitz aus rot-blauer
Energie
traf Hit in der Brust. Kein übertriebener Schlag.
Nur… Präzision. Hit wurde zurückgedrängt – über die Kante
der Arena.
Whis
„Hit ist ausgeschieden.“
Goku sank auf ein Knie. Er schnaufte. Stöhnte.
Aber er grinste.
Goku
„Puh… Das war… knapp…“
Hit, am Rand stehend, sah ihn lange an. Dann nickte
er still
und verschwand schweigend zurück zu den Seinen.
Champa (murrt)
„Na toll.“
Beerus (jubelt)
„Jawohl! So will ich das sehen!“
Vados (blickt ruhig zu Asera)
„Es bleibt nur noch eine…“
Whis lächelt. Denn er weiß, was nun bevorsteht.
__
Kapitel 118 – Die Arena schweigt
Stille lag über allem. Nur das leise Knacken gebrochener
Platten,
das Zischen verdampften Staubs und das ferne Dröhnen der
Ki-Schläge aus der Vergangenheit hallten in den Gedanken der Zuschauer nach.
Die Arena war zerfurcht, rissig, nur noch ein
Schatten ihrer selbst.
Doch dann – bewegte sich Whis. Mit einer gemessenen
Geste trat er in die Luft,
ein leichter Schwung mit seinem Stab, ein leiser Klang – wie
ein einzelner Tropfen in einem stillen See. Gleichzeitig hob auch Vados die
Hand. Ihr Blick war ruhig,
ihre Haltung anmutig, ihr Stab tanzte durch die Luft wie ein
Dirigentenstab.
Vados (leise)
„Noch einmal…“
Whis
„Ein letztes Mal.“
Die Welt um die Arena verzog sich. Zeit und Materie bogen
sich ihrem Willen.
Die geborstenen Steine flogen zurück an ihren Platz.
Verlorene Splitter formten sich neu. Die Narben der Kämpfe glätteten sich unter
der schimmernden Aura der Engel.
In Sekunden war die Arena makellos. Doch diesmal…
entstand mehr.
Ein weiterer Kreis legte sich über das Feld – eine
zusätzliche Schutzbarriere.
Ein durchscheinendes Netz aus Energie und Raum,
eingewoben von den Händen derer, die über Zeit und Zerstörung hinaus wirkten.
Whis
„Diesmal… wird es nötig sein.“
Vados (sieht kurz zu Asera)
„Ja… sie wird nicht mehr zurückhalten.“
Beerus (schnaubt)
„Wenn sie Goku ernsthaft verletzen will, seid ihr dafür
verantwortlich!“
Champa
„Ach, sei ruhig. Du bist nur sauer, weil sie nicht in deinem
Universum ist.“
Bulma, Chichi, Piccolo und die
anderen spürten es längst:
Der letzte Kampf würde alles übertreffen.
Videl (leise)
„Ich weiß nicht, ob ich das sehen will… aber ich kann auch
nicht wegsehen.“
Goku (steht wieder – schwer atmend – in der Mitte der
Arena)
„Ich wusste, dass es so enden wird…“
Whis
„Die Arena ist bereit.“
Vados
„Und geschützt.“
Und dann – ein leiser Schritt. Asera war da.
__
Kapitel 119 – Sturm und Stille
Goku stand schwer atmend in der Arena. Sein Körper
war gezeichnet –
von Rekas Stärke, von Kales Gewalt, von Hits
tödlicher Präzision.
Jede Faser schmerzte. Doch sein Blick blieb ruhig. Fest.
Klar.
Vor ihm: Asera. Unverwandelt.
Doch bereits jetzt – eine Präsenz, die das Feld veränderte.
Sie hob die Augen.
Und die Aura erwachte. Zuerst… nur ein Flackern. Dann
ein Flammenmeer. Rot. Violett.
Brennend. Lebendig. Die kontrollierte Wutform. Ihr
Blick: rote Pupillen, eingefasst in weißem Licht. Keine Explosion – nur reines
Gewicht. Der Boden unter ihr platzte auf,
bröckelte – nur durch ihr bloßes Dasein.
Whis (sehr ernst, leise)
„Sie hält sich zurück… noch.“
Goku schluckte. Nicht aus Angst. Nicht aus Zweifel. Sein
Körper zitterte, weil er zu viel gegeben hatte. Aber dann… Er schloss die
Augen. Und hörte nichts – nichts außer ihren Schritten. Ein Flüstern.
Ein Echo aus dem Turnier der Kraft.
Ein Versprechen, das nie endete. Ein Licht. Ein Impuls. Ein
Atemzug. Gokus Körper
bewegte sich – nicht willentlich. Instinktiv.
Sein Haar blieb schwarz… doch silberne Reflexe glommen
in den Spitzen.
Die Augen öffneten sich: Silber. Tief. Weit.
Whis (leise, mit wissendem Lächeln)
„Natürlich… die Kämpfe davor haben ihn an den Rand gebracht
–
doch Aseras Aura hat ihn darüber gestoßen. Seine
Instinkte… haben übernommen.“
Beerus (springt auf)
„Was?!“
Champa (flucht)
„Er kann’s wieder?!“
Caulifla (starrt Asera an)
„Sie hat das ausgelöst…“
Der Moment war gekommen. Zwei Kräfte. Zwei Wege. Zwei
Überlebensgeschichten.
Wut gegen Instinkt. Zorn gegen
Gelassenheit. Und dann – bewegten sich beide.
Keine Worte. Kein Ruf. Nur der Aufprall zweier Legenden.
Son Goku – Ultra Instinct Omen.
Asera – Kontrollierte Wutform.
Der letzte Kampf beginnt… JETZT
__
Kapitel 120 – Zwei Gipfel
Goku bewegte sich mit kaum fassbarer Eleganz.
Jede Bewegung war reines Fließen –
ein Tanz aus Licht, aus Ahnung, aus Instinkt. Er hatte die Oberhand.
Selbst Aseras gewaltige Aura traf ihn nicht – denn er
war nicht mehr da,
wenn sie kam. Er wich aus. Trat zurück. Drehte sich durch
ihre Angriffe,
als wüsste er sie schon, bevor sie gedacht wurden.
Kale (schreit plötzlich, mit Angst in der Stimme)
„Sie… sie verliert die Kontrolle! Wie damals…!“
Aseras Aura stieg an. Wurde dichter. Wilder. Die Luft
zerriss in roten Wellen,
die Violett flackerten wie Blitze in einem Sturm. Doch dann
– Reka trat vor.
Ihre Stimme fest. Kein Zittern.
Reka (laut, klar)
„Nein! Ihr versteht es nicht Sie ist weitergekommen… viel
weiter…“
Alle Blicke wandten sich ihr zu.
Reka
„Diese Aura… diese Kraft… Sie hat mich monatelang damit
bombardiert. Jeden Tag.
Immer wieder. Und ich habe überlebt – weil sie es
kontrolliert hat.
Weil sie mich gezielt an die Grenze geführt hat – ohne
mich zu brechen.“
Die anderen starrten Asera an. Ihre Augen –
glühten rot. Aber sie zitterten nicht.
Keine Leere. Kein Verlust. Nur… Wille. Asera schrie
auf – nicht aus Schmerz, sondern aus Entfesselung. Ihr Körper wurde von
silbergrauem Fell überzogen,
wild wachsend, in Wellen vibrierend wie das Herz eines
Vulkans.
Doch ihre Aura – sie blieb stabil. Riss zwar den
Boden auf. Schmetterte gegen Goku –
Gegen die Barriere. Whis und Vados mussten
ihre Stäbe anheben,
um das Kraftfeld zu halten. Die Energie war zu viel für eine
Seite allein.
Vados (zischend)
„Noch nie… hat sie es so weit getrieben…“
Whis
„Und doch… verliert sie nicht den Verstand. Bemerkenswert.“
Aseras Wut – war ganz bei ihr. Kein Ausbruch.
Kein Chaos. Ein kontrolliertes Beben.
Und dann – veränderte sich Gokus Aura. Sein Körper –
erlosch in Bewegung.
Nicht mehr Schwarz mit Silber – sondern reines Licht.
Sein Haar war nun vollständig silbern. Sein Blick unendlich ruhig. Ein
Fluss ohne Ufer.
Whis
„Er hat es geschafft. Der Ultra Instinkt.“
Zwei Monumente standen sich nun gegenüber.
Wut und Gelassenheit. Zorn und Frieden. Saiyajin… gegen
Saiyajin.
Doch keiner von ihnen war noch das, was Saiyajin einst
bedeutete.
Sie waren mehr.
__
Kapitel 121 – Die Aura, die lebt
Der Schlag hallte wie ein Donnerschlag. Nicht einer.
Hunderte. Ununterscheidbar.
Goku bewegte sich wie Wasser, reagierte, ohne zu
denken. Ultra Instinkt.
Er war schneller. Geschmeidiger. Unantastbar. Doch Asera –sie
wich nicht zurück.
Sie spürte jeden Treffer. Jeden Stoß. Jedes Ausweichen.
Und doch: Sie kämpfte. Mit Kraft. Mit Wille. Und mit etwas,
das sich nicht messen ließ.
Ihre Aura –dieses rot-violette Lodern –war nicht göttlich.
War nicht kosmisch. War nicht wie bei Jiren, der wie ein Fels in
der Leere stand. Nein. Aseras Aura lebte.
Sie vibrierte. Sie flackerte. Sie brannte nicht…sie atmete.
Jeder Funke war Wut, aber gebändigt. Jede Welle war Schmerz,
aber transformiert. Sie war keine Göttin –doch sie war mehr als ein sterblicher
Kämpfer.
Und Goku…spürte es. Er war überlegen. Aber nicht
unbesiegbar.
Jeder Treffer, den Asera einsteckte –verstärkte die nächste
Welle.Ihre Aura explodierte nicht –sie wuchs. Langsam. Gleichmäßig. Pulsierend.
Der Boden zitterte unter ihr, nicht weil sie ihn zerstörte,
sondern weil er sie nicht halten konnte.
Caulifla (flüsternd)
„Das… ist nicht normal…“
Kale (schluckt schwer)
„Sie ist wie…als würde jemand noch leben, während er schon
stirbt –nur um weiterzukämpfen.“
Hit (ohne aufzublicken)
„Sie kämpft nicht um zu siegen. Sie kämpft…weil sie nichts
anderes kennt.“
Reka (sanft)
„Sie kämpft, weil sie lebt –und weil sie lebt, kämpft sie
weiter.“
Goku trat zurück, für nur einen Moment –und blickte sie an.
Asera stand schwer atmend, die Aura zuckend wie
ein Herzschlag, aber ihre Augen –noch immer klar. Noch immer wach. Noch
immer sie selbst.
Und Goku verstand: Er sah keine Göttin. Keine Legende. Keine
Heldin.
Er sah eine Frau, die nie aufgeben konnte, weil Aufgeben nie
eine Option war.
__
Kapitel 122 – Der letzte Schlag
Der Himmel selbst bebte. Blitze aus Energie zogen durch die
Luft, zwei Auren –
Silber und Violett-Rot – verflochten wie Licht und Feuer. Goku raste
voran,
gebeugt vom Druck seiner eigenen Kraft, doch gelenkt vom
reinen Instinkt.
Asera stand ihm gegenüber – nicht göttlich,
nicht perfekt, aber unerschütterlich.
Wie ein Sturm, der sich selbst beherrschen gelernt hat.
Der nächste Schlag – der letzte? – wurde nicht zu Ende
geführt.
Denn ein Ruf ertönte, laut, klar, über alle
Explosionen hinweg:
„Stopp!“
Die Stimmen von Vados und Whis,
gleichzeitig. Unmissverständlich.
Ein Riss durchzog die Luft – nicht von Energie, sondern von
Erkenntnis.
Die Arena war weg.
Der Boden: ein einziger, zerfetzter Krater. Trümmer
schwebten in der Luft,
Barrieren flimmerten, zuckten, fielen. Und Goku sowie
Asera…
… standen nicht mehr in der Arena. Sie standen am Boden.
Des Raumes selbst.
Beide. Gleichzeitig. Vados trat vor, der Stab ruhig, die
Stimme neutral:
Vados
„Es ist nicht vorgesehen… doch es ist Fakt:
Beide haben den Boden berührt. Zur gleichen Zeit.“
Whis nickte.
„Weder Sieg noch Niederlage. Das Resultat ist eindeutig… ein
Unentschieden.“
Stille. Überall.
Champa starrte fassungslos.
Beerus knirschte mit den Zähnen.
Caulifla, zuerst gespannt, brach in ein wildes Lachen
aus.
„Na klar! Typisch Asera! Macht keine halben Sachen!“
Kale umarmte sie.
„Aber… sie hat überlebt. Sie beide haben’s überlebt.“
Cabba starrte auf die beiden Kämpfer. Sein Blick
wanderte zwischen Goku…
und Asera. Goku senkte den Kopf, sein Atem
langsam. Sein Haar kehrte zurück –
erst zu Schwarz, dann hob er langsam die Augen. Asera stand
vor ihm.
Die Aura verblasste. Aber ihr Blick – blieb.
Asera (ruhig, ohne Stolz)
„Dann… sind wir wohl beide noch da.“
Goku (lächelt)
„Scheint so. Du bist eine der besten Kämpfer, die ich je
hatte.“
Asera (schließt kurz die Augen)
„Du auch. Und… danke. Dass du mich ernst genommen hast.“
Der Kampf war vorbei. Kein Jubel. Kein Sieger. Nur… Respekt.
Und für einen Moment – standen zwei Welten
nicht im Wettstreit, sondern nebeneinander.
__
Kapitel 123 – Das Dessert der Götter
Champa verschränkte die Arme. Sein Blick war
finster, die Wangen leicht aufgebläht
wie bei einem trotzigen Kind, das mit dem Ergebnis
unzufrieden war.
Beerus stand ihm gegenüber – die Augen schmal,
die Stirn gerunzelt.
Die Stille zwischen den beiden war eine tickende Zeitbombe.
Dann…
Beerus (schnaubt)
„Du hast gesehen, was deine Asera angerichtet hat? Sie hat
die Arena pulverisiert!“
Champa (zuckt zurück, dann keift)
„Deine Arena! Du hast sie gebaut!
Wer macht sowas aus Marmor mit eingebautem
Ki-Resonanzkern?!“
Beerus
„Weil ich dachte, wir führen hier kämpferische Duelle
–
und keine kosmischen Wutentladungen!
Wenn du ein stärkeres Material kennst, mach doch du das
nächste mal die Arena!“
Die Kämpfer von Universum 6 und 7… schwiegen. Erstarrt.
Ermattet. Verwirrt.
Bis eine Stimme die Stille durchbrach.
Bulma (halb laut, halb empört)
„Moment mal… Was hätte der Sieger eigentlich gewonnen?“
Whis, seelenruhig, drehte den Stab zwischen den
Fingern
wie ein Dirigent, der gerade eine Pause erklärt.
Whis (heiter)
„Oh, ganz einfach: Der Verlierer hätte öffentlich verkünden
müssen,
dass das Essen im jeweils anderen Universum besser ist.“
Bulma blinzelte. Dann… starrte sie ihn an.
Bulma
„Was?! Ihr habt dieses Turnier…
mit Kämpfen, die fast die Dimensionen gesprengt haben…
wegen so einer lächerlichen–“
Zwei Blicke schnitten durch die Luft.
Beerus. Champa. Synchron.
Bulma (stoppt, erstarrt)
„…ähm… Ich meine… Essen ist natürlich… extrem wichtig.“
Vegeta dreht demonstrativ den Kopf weg.
Goku kratzt sich verlegen am Hinterkopf.
Caulifla lacht leise. Kale versucht, ihr
Grinsen zu verstecken.
Cabba murmelt nachdenklich:
Cabba
„Und ich dachte, wir kämpfen fürs Universum…“
Champa (zieht eine Augenbraue hoch, zischt)
„Das klären wir noch, Beerus.“
Beerus (grimmig)
„Ich bring dir irgendwann was Richtiges mit – dann reden
wir.“
Vados und Whis sehen sich an, ein
winziges,
höflich unterdrücktes Lächeln auf den Lippen.
Whis (beiläufig)
„Vielleicht sollten wir einfach… ein gemeinsames Buffet
organisieren.
Ohne Kampf. Nur… Geschmack.“
Champa (blinzelt, dann unerwartet leidenschaftlich)
„Aber ich bestimme den Nachtisch!“
Asera, die wieder ruhig neben Cabba stand, sah kurz
zur Seite –
ihr Blick fiel auf Reka, die sich mit verschränkten
Armen an sie lehnte,
ein leichtes Lächeln auf den Lippen. Und ganz leise –
inmitten von Göttern,
Kriegern, und einem zerstörten Kampffeld – begann etwas
Neues.
Kein Kampf.
Sondern eine Einladung.
Jetzt empfehle ich die Nebenstory: Zwei Universen, ein Tisch