#08 Zwei Universen, ein Tisch

Bulmas Einladung

Die Spannung des Turniers lag noch in der Luft, wie das Echo eines Blitzes,

der bereits vergangen war – doch dessen Licht noch die Augen flutete.

Die Arena war kaum mehr als Staub, die letzten Funken der Kämpfe

verwehten in der Stille.

Vados und Whis

hatten bereits die schwebenden Transportkubus vorbereitet –

ein sanft pulsierendes Licht,

bereit, zwei Universen nach Hause zu bringen.

Doch Bulma trat vor.

Elegant. Selbstbewusst.

Die Arme in die Hüften gestemmt –

als wäre sie selbst ein Gott der Entscheidung.

Bulma (an alle, mit fester Stimme)

„Also, wenn ihr schon alle bis zum letzten Atemzug kämpft

– wegen einer Essenswette – dann zeig ich euch jetzt, was richtiges Essen ist!“

Blick zu Beerus.

Blick zu Champa.

Bulma

„Capsule Corp. Heute Abend. Alle sind eingeladen.

Zwei Universen. Ein Fest. Und ja – ich habe genug für alle.“

Son Goku (springt auf, die Augen leuchten)

„Essen?! Ich komm auf jeden Fall!“

Caulifla (beugt sich zu Kale, flüstert)

„Ich hab gehört, das Essen auf ihrer Erde ist verrückt gut.“

Kale (leise, schüchtern lächelnd)

„Und süß… Goku ist ein bisschen wie Cabba, oder?“

Cabba (leicht nervös, an Reka, Junu und Nalli)

„Wir sollten mitkommen. Aber nicht zu viel essen.

Vegeta wird uns sicher wieder trainieren lassen… irgendwann.“

Reka (schmunzelt)

„Vielleicht trainieren wir ihn.“

Junu und Nalli lachen leise –

während ihre Hände sich kurz berühren.

Champa (grummelnd zu Vados)

„Ich nehme den größten Teller. Und einen zweiten.

Und wehe, es ist schlechter als bei uns.“

Beerus (grimmig, knurrend)

„Ich esse zuerst. Nur damit das klar ist.“

Whis (mit einem Zwinkern)

„Oh, das wird… köstlich. Im doppelten Sinne.“

Die Lichtlinien des Transportkubus begannen zu tanzen – weich, einladend.

Nicht wie eine Waffe. Sondern wie ein Tor zur Harmonie.

Zwei Universen, die sich eben noch mit voller Kraft bekämpft hatten,

wurden von Licht umhüllt – und begannen die Reise

zu einem gemeinsamen Tisch.

Vielleicht nicht für immer.

Aber für diesen Abend würden sie essen. Lachen. Staunen.

Und spüren, dass selbst zwischen Sternen

Manchmal ein Platz am Tisch alles ist, was man braucht.

__

Die Feier nach dem Turnier – Capsule Corp, Garten

Teller klirrten. Stimmen überlagerten sich.

Essen verschwand in atemberaubender Geschwindigkeit.

Bulma hatte wirklich alles gegeben. Für zwei Universen. Für ihre Familie.

Für das, was nach dem Turnier kam.

Aber… sie begann es langsam zu bereuen.

Beerus und Champa saßen nebeneinander –

nicht freiwillig – und stritten erbittert über die Bräunung

von frittierten Teigtaschen.

Champa (grummelnd, mit vollem Mund):

„Wenn es nicht knuspert, ist es kein Fest!“

Beerus (zischend, mit zuckendem Ohr):

„Wenn es zu sehr knuspert, ist es totgebraten, du amateurhafter Vielfraß!“

Whis und Vados saßen gegenüber – mit Tee –

und warfen sich wissende, fast elterliche Blicke zu.

Etwas abseits, aber in direkter Sichtweite der Dessertstation:

Cabba mit Reka, Junu und Nalli.

Die drei Frauen strahlten – nicht wegen des Essens.

Sie waren verzaubert:

von Marron, die laut lachend über das Gras rannte,

von der kleinen Pan, die Videl mit Keksen bewarf,

und von der winzigen Bra, die Vegeta mit einem seltsamen,

hilflosen Lächeln auf dem Arm hielt.

Reka war die Erste, die leise sagte:

„Ich will auch so eine Kleine … irgendwann.“

Junu schwieg. Aber ihr Blick sprach Bände.

Und Nalli strahlte, als wäre sie bereits schwanger.

Cabba schluckte.

Der Gedanke, mit drei Frauen eine Familie zu haben…

ließ seinen Verstand kurz einfrieren.

Trunks und Goten hielten mitten in der Bewegung inne –

und sahen das. Alles.

Trunks (ungläubig):

„Sag mal, Goten… Was… wie…?“

Goten (leise):

„Ich… will einfach nur noch Nachtisch.“

Und unter einem ruhigeren Baum saßen Caulifla und Kale.

Caulifla hatte sich halb zurückgelehnt, ein Zahnstocher im Mundwinkel,

ein zufriedenes Schmunzeln auf den Lippen.

Kale lehnte sich an sie, die Augen halb geschlossen,

ihre Hand um Cauliflas Arm geschlungen – ruhig. Glücklich.

Und mitten in diesem kunterbunten, universumübergreifenden Fest

stand Asera. Sie hatte sich zurückgehalten.

Aber ihre Augen wanderten immer wieder

zu denen, die sie einst gerettet hatten.

Zu Cabba, der endlich lachte.

Zu Reka, die endlich zeigte, wie stark sie war –

und wie weich ihr Herz sein konnte.

Zu Caulifla und Kale, die still zusammen saßen.

Asera lächelte.

Kein großes, kein breites – aber eines, das von innen kam.

__

Vegeta trat neben Asera, die sich vom Fest etwas abseits hielt – wie ein Wächter, der genießt, ohne

selbst im Zentrum zu stehen. Er verschränkte die Arme,

musterte Cabba mit zusammengekniffenen Augen, dann die drei Frauen um ihn.

Vegeta (halb spöttisch, halb anerkennend):

„Er hat sich also wirklich alle drei angelacht.“

Asera verzog leicht die Lippen. Ein Ausdruck zwischen Stolz und leiser Ironie.

Asera (ruhig):

„Er selbst hatte nicht wirklich eine Wahl.“

Vegeta schnaubte durch die Nase – fast ein Lachen.

Dann nickte er, als würde er etwas Altes verstehen, dass endlich Sinn ergab.

Sie gingen gemeinsam zu Bulma, die am Rand einer langen Tafel stand,

ein Glas in der Hand, entspannt wie selten.

Ein Schatten war aus ihren Augen gewichen.

Bulma (aufmunternd):

„Und du, Asera? Hast du auch jemanden gefunden?“

Asera sah kurz zu ihr – dann drehte sie sich zur Seite.

Nicht weit entfernt lagen Nalli und Junu in der Wiese, halb eingeschlafen,

den Kopf aneinander gelehnt. Reka saß mit Cabba,

der versuchte, mit Bra auf dem Arm ernst zu bleiben,

während Reka die Kleine zum Lachen brachte.

Und Asera lächelte.

Asera (leise, aber voller Wärme):

„Ich habe sie. Mehr kann ich mir nicht wünschen.“

Bulma sah ihr in die Augen. Und schwieg.

Denn sie wusste, dass das kein schöner Satz war – sondern ein wahrer.

__

Szene – Terrasse der Capsule Corp, später am Abend

Die Musik war leiser geworden, die meisten Teller leer,

und Champa endlich satt genug, um nicht mehr mit Beerus zu streiten.

Bulma, mit einem Glas in der Hand, lehnte sich an das Geländer –

neben Asera, die schweigend in den Himmel blickte.

Ein ruhiger Moment. Sternenlicht spiegelte sich in ihren Augen.

Bulma (neugierig, halb belustigt):

„Sag mal … als du damals mit Vegeta in dieser Bar warst –

wer war eigentlich dieser Typ, der versucht hat, dich anzubaggern?

Vegeta hat mir erzählt, da wär was gewesen.“

Asera (schmunzelt sacht):

„Ja … das war Rekas Bruder. Der Prinz von Sadala.“

Bulma verschluckte sich beinahe an ihrem Getränk.

Bulma (entsetzt-lachend):

„Was?! Der Jüngling war der Prinz?!“

Asera (nickt gelassen):

„Mhm. Sein Vater war … sagen wir … ein klein wenig überfordert,

als das rauskam. War nur froh, dass seine Frau gerade nicht anwesend war.“

Bulma lachte leise, die Hand vor dem Mund.

Bulma:

„Und … was hast du gemacht?“

Asera drehte sich leicht zu ihr.

Ein Schatten von Stolz – und dieser spöttische Humor, lag in ihren Augen.

Asera:

„Ich hab mich ihm genähert … sein Kinn leicht angehoben …

und gesagt: Beim nächsten Mal solltest du sicher sein,

dass du eine Kriegerin ansprichst – und keine Naturgewalt.‘“

Bulma hielt sich den Mund zu.

Ein halb unterdrückter Laut – ein glucksendes Lachen.

Bulma:

„Oh. Mein. Gott. Was hat er gemacht?!“

Asera (lächelnd, fast mitleidig):

„Er war völlig durch den Wind. Rot wie ein Fruchtcocktail.

Ich glaube, er hat drei Tage lang gestottert.“

Bulma:

„Herrlich. Ich wünschte, ich hätte das gesehen!“

Ein paar Schritte entfernt, an der Wand im Schatten,

stand Vegeta. Die Arme verschränkt.

Der Blick scheinbar starr in die Ferne gerichtet.

Aber er hatte jedes Wort gehört.

Ein kaum merkliches Zucken ging durch seinen Mundwinkel.

Ein Hauch von Anerkennung. Vielleicht auch ein wenig Mitleid

mit dem Prinzen von Sadala.

__

Die Feier hatte sich beruhigt.

Nur noch vereinzeltes Lachen, gedämpfte Stimmen,

das leise Klirren von Gläsern in der Küche.

Ein sanfter Wind strich durch die Bäume,

und über dem Garten spannte sich ein stiller, klarer Nachthimmel.

Bulma gähnte – elegant – und stellte ihr leeres Glas ab.

Bulma (mit müdem, aber bestimmendem Blick):

„Also gut. Es ist spät. Universum 6 schläft heute hier.“

Sie warf einen kurzen Blick zu Vados, die wortlos, aber zustimmend nickte.

Dann wandte sich Bulma an Cabba – und ihr Blick war eindeutig.

Bulma (halb streng, halb belustigt):

„Für euch vier ist Platz im Gästehaus. Damit die anderen auch schlafen können.“

Cabba errötete schlagartig, Nalli kicherte, Junu sah zur Seite,

und Reka hob nur leicht eine Braue – gelassen wie immer.

Ein paar Meter weiter hörte man Caulifla deutlich.

Caulifla (grinsend, zu Kale, aber laut genug für alle):

„Wenn Rekas Version von Aseras Aura auch im Bett so explodiert,

dann sollten wir das Gästehaus besser evakuieren.“

Ein dumpfer Laut.

Kales Ellenbogen landete direkt in Cauliflas Rippen.

Kale (halb entrüstet, halb seufzend):

„Du bist unmöglich.“

Caulifla (lachend, sich den Bauch haltend):

„War doch nur ein Scherz! … Aua.“

Bulma schüttelte den Kopf – aber da war ein Schmunzeln in ihrem Blick.

__

Während sich Universum 6 in Bewegung setzte,

und das leise Murmeln allmählich verstummte,

standen zwei Gestalten noch immer wie angewurzelt am Rand der Terrasse.

Trunks und Goten. Die Münder halb offen,

die Augen starr auf das Gästehaus gerichtet,

wo gerade Nalli, Junu und Reka verschwanden.

Rekas Blick über die Schulter hatte Trunks endgültig den Rest gegeben.

Goten (tonlos):

„Ich glaub, ich hab mich verliebt … dreimal.“

Trunks (ebenfalls tonlos):

„Ich hab keine Ahnung, wie Cabba das überlebt.“

Da legte sich je eine Hand auf ihre Schultern – nicht sanft, aber entschieden.

Bulma (seufzend):

„Zombies.“

Chichi (streng):

„Ins Haus. Sofort. Und keine Widerrede.“

Die beiden Jungs zuckten zusammen,

ließen sich mit hängenden Schultern abführen –

nicht ohne einen letzten sehnsüchtigen Blick über die Schulter.

Trunks (flüsternd):

„Vielleicht haben sie morgen früh noch Zeit für ein Frühstück …“

Goten

„… oder ein Gespräch. Oder ein … Trainingskampf?“

Chichi (mit schmalen Augen):

„Weiter. Gehen.“

Die Tür fiel hinter ihnen ins Schloss. Und draußen legte sich die Nacht

wie eine Decke über den Garten, über leere Tische und verstreute Gläser,

über das Licht der Lampions, das langsam ausglühte –

und über eine Welt, in der für einen Moment alles einfach nur gut war.

__

Szene – Nacht, Capsule Corp

Die Welt war still geworden.

Nur leises Atmen, das Knacken des Holzes im Dach, ein fernes,

sanftes Rascheln der Bäume im Wind.

Die Sterne hingen über der Capsule Corp wie vergessene Gedanken.

Und in den Zimmern, in denen sich Universum 6 und Universum 7

zur Ruhe gelegt hatten, begannen die Träume.

Bulma und Vegeta

Vegeta drehte sich im Schlaf,

die Stirn leicht gerunzelt – und zog Bulma sanft an sich.

Sein Atem wurde ruhiger. Vegeta träumte.

Von einem stillen Feld unter warmem Himmel.

Er saß dort mit Bra auf dem Schoß,

ihre kleinen Hände reichten ihm eine Blume,

die sie im hohen Gras gefunden hatte.

In der Ferne trainierte Trunks – und für einen Moment war alles so,

wie es hätte sein sollen. Ein seltener Traum.

Einer, den er nie zugeben würde.

Bulma träumte ebenfalls. Nicht von Ruhm, nicht von Technik.

Sondern von dem Tag, an dem Trunks ihr sagte,

sie sei die Stärkste – nicht mit Fäusten,

sondern mit dem Kopf.

Sie lächelte im Schlaf.

Goku und Chichi

lagen nebeneinander, die Decke halb verrutscht über Gokus Brust.

Chichi hatte sich an ihn geklammert –

als ob sie verhindern will das er wieder verschwindet.

Goku träumte.

Von einem Kampf – aber einem seltsam leichten.

Er, Vegeta, Caulifla und Asera in einem Turnier ohne Regeln,

nur mit Lachen. Ein Kamehameha, das in Konfetti zerplatzte.

Er zuckte leicht – und lächelte vage.

Chichi träumte von einem Picknick.

Pan lief barfuß über das Gras, Videl und Gohan lachten,

und Goku … saß einfach da und aß. Ohne Witz. Ohne Kampf.

Sie wünschte sich mehr solcher Träume.

Son Gohan und Videl lagen eng beieinander,

Pan zwischen ihnen, ihre kleine Hand auf Gohans Wange gelegt.

Selbst im Schlaf hielt er sie, als wäre sie sein Schild gegen die Welt.

Gohan träumte. Von Pan, als Erwachsene.

Mit ernsten Augen, mit Klarheit im Blick –

aber auch mit einem warmen Lächeln, das sie von ihrer Mutter hatte.

Videl träumte, wie sie mit Pan durch die Lüfte flog –

Pan lachte, und Videl vergaß jede Sorge.

Im Gästehaus – Universum 6

Ein Bett. Vier Körper. Eng aneinandergeschmiegt wie ein Rudel.

Nalli ganz außen, Junu an der Wand, Cabba dazwischen,

und Reka halb auf ihm – ein Arm über Nalli,

ein Bein quer über seine Hüfte.

Doch die Nacht war nicht still in ihren Köpfen.

Aseras Worte hallten noch nach:

„Ich habe Reka 150-mal fast getötet.“

Cabba träumte: Ein zerklüfteter Ort. Nebel, Stille, und in der Mitte – Asera.

Ihre Aura flackerte wie ein Sturm, roh und grenzenlos.

Reka stand ihr gegenüber – allein, klein, aber aufrecht.

Er rief nach ihr. Doch seine Stimme blieb stumm.

Dann – eine Hand griff nach Rekas.

Nicht seine. Nallis. Sie hielt sie fest. Und das Licht veränderte sich.

Nalli träumte von einem Spiegel.

Auf der einen Seite: Reka. Groß. Aufrecht. Unnahbar.

Auf der anderen: sie selbst. Kleiner. Jünger.

Ein Schatten von Unsicherheit. Doch als sie sich näherte,

berührten sich ihre Hände. Der Spiegel zersprang –

und Reka lachte. Nicht über sie. Mit ihr.

Junu sah im Traum eine Tür.

Dahinter: ein Heulen, ein Beben, eine Gewalt, die an den Rahmen riss.

Sie wollte sie schließen – doch dann trat Reka zu ihr.

Still, bestimmt. Sie legte eine Hand auf ihre Schulter.

Und gemeinsam öffneten sie die Tür. Es war nicht das Ende.

Es war der Anfang. Ein Rascheln. Ein leises Atmen.

Dann – ein Laut.

Cabba wachte auf.

Nicht mit einem Ruck, sondern langsam,

als hätte ihn etwas sanft berührt. Die Dunkelheit war dicht,

aber vertraut. Er hob den Kopf. Und da – lag sie.

Reka.

Der Arm noch immer um Nalli,

die Stirn leicht gerunzelt, als würde sie träumen –

aber nicht kämpfen. Ein Hauch von Frieden.

Cabba atmete aus. Langsam. Leise.

Er zog sie ein Stück näher an sich.

Spürte ihren Puls. Ihre Wärme.

Und die Nacht blieb still.

__

Krillin und C18 lagen nebeneinander,

Marron zwischen ihnen, eingekuschelt wie ein kleiner Wirbelwind.

C18 hatte einen Arm um ihre Tochter gelegt.

Krillin schnarchte leise, ein zufriedener Laut aus einer Welt,

in der er endlich angekommen war.

Krillin träumte, dass Marron auf einem Turnier stand –

alle sahen zu, sie aber winkte nur ihm zu

und sagte: „Ich mach das wie Mama.“

Er weinte. Aber nur ein bisschen.

C18 träumte nicht oft. Aber heute sah sie sich selbst –

nicht als Kämpferin, sondern als Beobachterin.

Wie Krillin mit Marron kicherte, wie das Leben einfach lief.

Sie wusste, sie war stark.

Aber hier, im Traum, war sie … vollkommen.

Kale und Caulifla lagen eng beieinander,

die Decke halb verrutscht, ihre Körper wie zwei Seiten derselben Flamme.

Kales Kopf ruhte an Cauliflas Schulter, ihre Finger lose verschränkt.

Kale träumte von einem Garten.

Ein Ort ohne Lärm, nur Wind und Blätter. Und Caulifla saß dort –

nicht kämpfend, sondern lesend, und hob nur kurz den Kopf,

als Kale sich näherte.

„Da bist du ja“, sagte sie.

Und Kale weinte – vor Erleichterung.

Caulifla träumte von einem Rennen.

Sie jagte durch die Straßen, über Dächer, vorbei an Wolken –

aber sie rannte nicht allein.

Kale war da, überholte sie, lachte.

Und Caulifla fühlte keine Eifersucht. Nur Stolz.

Beerus lag auf einem Sitzkissen,

leicht zusammengerollt, der Bauch gerade so voll genug,

um nicht mehr zu streiten.

Er träumte von einem Kuchen – groß wie ein Planet,

gebacken von Whis, serviert auf einem fliegenden Teller,

mit goldener Glasur. Und als er hineinbiss, sprach der Kuchen:

„Du bist zu spät.“

Beerus wachte nicht auf – aber sein Schweif zuckte leicht.

Champa schnarchte wie ein explodierender Vulkan,

ein Fuß hing auf der Fensterbank.

Sein Bauch hob und senkte sich träge.

Er träumte, dass er Universum 6 regierte

mit einer Armee aus Teigtaschen, die sich ihm verbeugten.

Als Vados auftauchte und fragte, ob er auch Gemüse akzeptiere,

schrie er: „Nur, wenn es frittiert ist!“

Trunks lag auf dem Rücken,

die Arme ausgebreitet, als hätte ihn die Nacht wie ein Blitzschlag erwischt.

Er träumte, dass Reka ihn fragte, ob er ihr helfen könne –

nicht im Kampf, sondern beim Lesen eines alten Saiyajin-Textes.

Sie saßen unter einem Baum, und jedes Mal, wenn er etwas richtig aussprach,

lächelte sie. Er weckte sich selbst – mit einem verlegenen Grinsen.

Son Goten hatte sich halb von der Matratze gerollt.

Ein Bein in der Luft, der Mund halb offen.

Er träumte, dass Nalli ihn aufforderte, einen Tanz zu lernen.

Aber jedes Mal, wenn er sie ansah, vergaß er die Schritte.

Am Ende tanzte er einfach irgendwie. Und sie lachte –

nicht spöttisch, sondern herzlich. Und das reichte.

__

Asera schlief.

Nicht leicht – aber ruhig.

Und sie träumte. Nicht von Schmerz, nicht von Sturm.

Sondern von einem Ort, den sie inzwischen Zuhause nannte.

Sadala.

Die Sonne stand tief über den Hügeln, warf warmes Licht auf das Gras.

Der Wind war weich. Kein Alarm, kein Training, keine Pflicht.

Sie saßen einfach nur da. Alle.

Cabba, Caulifla, Kale, Reka, Nalli, Junu

versammelt wie an einem stillen Feiertag, auf Decken unter einem Baum.

Kale hatte ihren Kopf auf Cauliflas Schoß gelegt.

Reka las etwas aus einem kleinen Buch vor,

während Nalli versuchte, einen der seltenen Vögel zu zeichnen.

Junu beobachtete alles mit ruhigem Blick – wie immer.

Und Cabba trat zu Asera. Sein Blick war offen, ruhig.

Cabba (leise, beinahe ehrfürchtig):

„Asera … ich wollte es dir sagen, bevor jemand anders es tut.“

Sie sah ihn an, ihr Traum-Ich – ruhig, aber wachsam.

Cabba (lächelnd):

„Ich werde Vater – Dreifacher Vater.“

Asera blinzelte. Im Traum war sie nicht überrascht –

sie fühlte nur. Und das Gefühl war Wärme.

Wie Feuer, das nicht brennt, sondern schützt.

Asera:

„Ich weiß.“

Er lächelte.  Und dann umarmte er sie.

Einfach so.

Im Hintergrund lachte Caulifla.

Stell dir vor – Baby mit Mini-Wutaura! Boom, gleich nach der Geburt!“, rief sie.

Kale schlug ihr spielerisch gegen den Arm.

Nalli warf ein Blatt in die Luft. Junu rollte die Augen.

Und Reka … sah zu Asera. Ein Blick. Ohne Worte.

Aber mit allem, was zählte. Und in diesem Moment

war Asera nicht die Letzte. Nicht die Verstoßene. Nicht die Kriegerin.

Sie war einfach Teil davon. Teil dieser kleinen, leisen Welt,

die sie einst gerettet hatte.

__

Reka schlief tief.

Ihr Atem war gleichmäßig,

die Stirn entspannt – aber in ihrem Innern bewegte sich etwas.

Ein Traum formte sich. Nicht wie ein Kampf. Nicht wie Training.

Sondern wie ein Morgen, den sie sich selbst nie zu wünschen gewagt hatte.

Szene – Palasthof von Sadala

Die Sonne stand hoch über den weiten Stufen.

Wachen nickten ihr ehrfürchtig zu, doch sie trug keine Rüstung –

nur ein schlichtes Kleid in dunklem Violett.

In ihren Armen: Bra.

Lächelnd, zufrieden, die kleinen Finger an Rekas Schulter verkrallt.

Bra gurrte leise, als sie sich dem Haupteingang näherte.

Mirella, ihre Mutter, trat aus dem Schatten des Bogens –

aufrecht wie immer, doch ihr Blick war sanft.

Reka blieb stehen, hob Bra leicht an – und sah ihr in die Augen.

Reka:

„Du bist jetzt Oma.“

Mirella blinzelte. Zweimal.

Dann hob sie langsam eine Hand an den Mund – nicht aus Schock,

sondern weil ihr Herz sich rührte.

Etwas, das sie nie laut zeigte, aber nun nicht verbergen konnte.

Hinter Reka tauchten zwei weitere Gestalten auf:

Nalli und Junu,

jede mit einem Kind auf dem Arm.

Pan zappelte fröhlich bei Nalli,

Marron ruhte vertrauensvoll an Junus Schulter.

Die beiden Frauen trugen das gleiche weiche Lächeln –

nicht identisch, aber durch dasselbe Band verbunden.

Und hinter ihnen:

Cabba.

Die Arme offen, das Gesicht zwischen Stolz und Schock.

Vater. Dreifacher Vater. Und er wusste nicht mal,

ob er sich setzen oder rennen sollte.

Asera stand noch weiter hinten.

Die Arme verschränkt. Die Haltung wach.

Aber ihr Blick – voller Stolz.

Nicht nur auf Reka. Nicht nur auf Cabba.

Sondern auf das, was aus all dem wurde.

Ralvek trat auf den Hof.

Sein Blick wechselte zwischen den Kindern,

Reka, Cabba … und dann zu seiner Frau.

Mirella (gelassen, mit einem leichten Lächeln):

„Herzlichen Glückwunsch. Du bist Opa.“

Ralvek öffnete den Mund. Schloss ihn wieder.

Dann:

„Ich … ich …“

Tarro, der jüngere Bruder, lehnte lässig an einer Säule,

die Arme verschränkt, ein schelmisches Funkeln in den Augen.

Er trat an Asera heran, beugte sich leicht vor

und flüsterte ihr etwas ins Ohr.

Aseras Blick veränderte sich nicht. Nicht sofort.

Aber dann – sie griff ihn sanft, aber bestimmt am Kragen,

drehte ihn einmal zur Seite

und schob ihn wortlos durch das Haupttor nach draußen.

Tarro (etwas kleinlaut):

„War doch nur ein Kompliment …“

Asera:

„Nicht an mich. Nicht heute.“

Die Tür fiel hinter ihm zu. Reka drehte sich noch einmal zu ihr um,

traf ihren Blick – und lächelte.

Ein Lächeln, das sagte: Danke. Für alles.

Und in diesem Traum stand nichts mehr zwischen ihnen.

Keine Vergangenheit. Keine Pflicht. Nur Familie.

__

Whis saß im Lotussitz auf dem Dach.

Die Augen offen, der Blick entspannt auf die Sterne gerichtet.

Er schlief nie.

Wie alle Engel.

Er war da – nicht um zu wachen, sondern um zu sorgen,

dass Beerus im Schlaf nicht versehentlich ein Sternensystem zerstörte.

Aber Vados

… schlief.

Zum ersten Mal. Ihr Atem war ruhig, ihr Gesicht entspannt,

als hätte selbst ihr über Jahrmilliarden perfektionierter Körper

nun einen Moment der Ruhe erlaubt.

Und sie träumte.

Zum allerersten Mal.

Sie sah Asera. Allein. Im Licht einer fremden Welt,

mit dunklem Himmel über sich und einer Kraft, die brodelte,

aber nicht ausbrach.

Und dann – eine Stimme. Klar. Tief. Warm.

Aus einer Sphäre, die selbst für Engel unerreichbar war.

„Ich bin stolz auf sie  – Danke, dass du sie gerettet hast.“

Vados wollte sprechen, aber konnte es nicht.

Der Moment war zu vollkommen, zu … heilig.

Dann sagte die Stimme noch:

„Und keine Sorge …

ich passe gerade auf, dass Champa nichts Dummes macht.“

Ein sanftes Leuchten. Dann Stille.

Vados bewegte sich im Schlaf kaum,

nur ein leichtes Zucken in ihrem Mundwinkel –

als hätte auch sie gelächelt. Im ersten Traum überhaupt

hatte sie etwas erlebt, was selbst einem Engel neu war.

__

Szene – Morgen über West City

Die Sonne stieg langsam hinter den Gebäuden auf,

tauchte die Capsule Corp in sanftes Gold.

Die letzten Lichter der Feier waren verglommen,

und der Garten lag in friedlicher Stille. Auf dem Dach,

wo die Sterne noch wenige Stunden zuvor über Whis gewacht hatten,

stand nun Vados.

Sie trat neben ihn, die Hände wie immer locker am Stab,

doch ihr Blick war anders.

Whis (sanft, ohne aufzusehen):

„Du bist spät dran.“

Vados (ruhig, fast nachdenklich):

„Ich habe geschlafen, Bruder.“

Whis drehte sich zu ihr. Zum ersten Mal seit Jahrhunderten

zeigte sich ein Funke echten Erstaunens in seinem Blick.

Whis:

„Geschlafen? Du meinst … wirklich geschlafen?“

Vados nickte langsam. Dann sah sie in den Himmel –

nicht suchend, sondern erinnernd.

Vados:

„Und ich habe geträumt.“

Ein kurzer Moment der Stille. Selbst der Wind hielt inne.

Whis:

„Das ist … nicht vorgesehen.“

Vados (leise):

„Ich weiß. Und doch … es war klar.

Nicht wie eine Erinnerung.

Nicht wie eine Vision.

Es war ein echter Traum.“

Sie schloss kurz die Augen. Ihre Stimme wurde fast flüsternd.

Vados:

„Ich sah Asera. Und ich hörte eine Stimme.“

Whis wartete. Nicht drängend. Nur lauschend.

Vados:

„Die Stimme sagte – Ich bin stolz auf sie.

Danke, dass du sie gerettet hast.‘

Ein tiefer Atemzug.

Dann:

Vados:

„Und danach sagte sie:

Keine Sorge – ich passe gerade auf, dass Champa nichts Dummes macht.‘

Whis hob eine Augenbraue. Fast … menschlich.

Whis:

„Klingt nicht wie Zeno. Nicht wie Vater.

Und sicher nicht wie Champa selbst.“

Vados sah ihn nun direkt an.

Vados:

„Es war jemand – oder etwas –

das nicht aus diesem Universum stammt.

Nicht aus irgendeiner Welt, die wir kennen.

Und doch … war da keine Furcht. Nur Ruhe.“

Whis schwieg lange.

Dann: Ein kaum merkliches Nicken.

Whis:

„Vielleicht ist es gut, dass auch wir noch überrascht werden können.“

Vados sah wieder zum Horizont.

Vados:

„Vielleicht. Oder vielleicht …

beginnt etwas, das wir nie lernen sollten – aber trotzdem fühlen.“

__

Szene – Morgendämmerung über Capsule Corp

Die Nacht war vorüber. Vögel begannen zaghaft zu singen,

als wüssten sie, dass sie eine besondere Nacht beenden durften.

Drinnen – bewegten sich die ersten Gestalten.

Bulma gähnte leise, strich sich das zerzauste Haar aus dem Gesicht

und lächelte, ohne zu wissen warum.

Chichi stand bereits, die Hände in die Hüfte gestemmt,

den Blick auf das Frühstücksset gerichtet,

das noch niemand gedeckt hatte.

„Na los, Goku …“, murmelte sie – doch er schnarchte weiter.

Gohan richtete sich auf, blinzelte – und fand Pan noch immer in seinem Arm.

Sie schlief. Mitten in der Welt. Geborgen.

C18 streckte sich.

Krillin murmelte irgendetwas von Teigtaschen.

Marron kuschelte sich tiefer unter die Decke,

als ob der Tag noch warten könne.

Im Gästehaus bewegte sich ein Bein unter der Decke.

Cabba versuchte vorsichtig, sich zu strecken,

ohne Reka, Nalli oder Junu zu wecken.

Keine Chance.

Nalli öffnete ein Auge –

„Schon hell?“

Junu murmelte ein „Fünf Minuten noch …“

und Reka … atmete tief durch.

Caulifla wachte auf, weil Kale ihr mit einem Knie ins Bein gerutscht war.

„Uff. Du kämpfst auch im Schlaf.“

Kale (verschlafen, aber sanft):

„Nur für dich.“

Und hoch oben auf dem Dach spürten zwei Engel

den ersten vollen Tag nach der stillsten Nacht.

Vados stand still, die Augen halb geschlossen,

während Whis einen frischen Tee einschenkte.

Whis:

„Was sagst du, Schwester? Bereit für ein neues Kapitel?“

Vados (ruhig):

„Es hat schon begonnen.“

__

Szene – Frühstück auf der Terrasse der Capsule Corp

Der Duft kam zuerst. Frisch gebrühter Kaffee,

gebratene Eier, warme Brötchen – und irgendwo in der Küche:

Pfannkuchen. Viele.

Die große Terrasse war in weiches Licht getaucht,

die langen Tische frisch gedeckt, die Luft klar,

die Stimmung entspannt – wenn auch noch ein wenig verschlafen.

Bulma stand am Grill, das Haar locker hochgesteckt,

eine Küchenschürze mit „Genie in der Küche“-Aufdruck.

Sie hatte den Blick einer Frau, die wusste,

dass sie heute der Mittelpunkt des Universums war.

Oder zumindest des Frühstücks.

Chichi stapelte Teller. Streng. Ordentlich. Schnell.

Und mit einem Seitenblick auf Goku,

der bereits drei Stück Kuchen gegessen hatte

und behauptete, das sei „Teil des Aufwärmens“.

Krillin half beim Tragen – mit einer Hand,

weil die andere von Marron besetzt war,

die sich begeistert an einem Croissant festhielt

wie an einer Trophäe.

C18 trank ihren Kaffee schwarz – und musterte jeden,

der ihrer Meinung nach zu viel Lärm machte.

Gohan kam mit Pan auf dem Arm, die mit geschlossenen Augen gähnte

und sich dann über ein Stück Melone hermachte, als hätte sie nie geschlafen.

Videl lachte leise.

„Typisch Saiyajin. Nicht mal wach, aber schon hungrig.“

Und dann – das Gästehaus. Die Tür ging auf.

Cabba trat hinaus, leicht zerzaust, mit einem Handtuch um den Hals

und dem Blick eines Mannes,

der versucht hatte, vor drei Frauen ins Bad zu kommen – und gescheitert war.

Hinter ihm: Reka, frisch, gelassen, in lockerer Kleidung,

die Haare noch leicht nass. Nalli hüpfte barfuß über den Steinboden,

schnappte sich sofort ein warmes Brötchen

und ließ sich auf einen Stuhl fallen, als wäre das der eigentliche Sieg des Tages.

Junu trat ruhiger hinaus, aber der Blick, den sie Cabba zuwarf, sagte:

„Du gehst morgen zuerst.“

Caulifla kam gähnend an, den Arm um Kale,

die bereits zwei Teller in der Hand hatte – einen für sich. Einen für Caulifla.

Trunks und Goten saßen schon da – offensichtlich früh aufgestanden

und doch noch nicht ganz wach.

Trunks warf einen verschlafenen Blick in Richtung Reka,

bis Goten ihn mit dem Ellbogen anstieß:

„Iss lieber. Denken bringt jetzt nix.“

Beerus schlurfte heran, die Augen halb geschlossen.

Whis reichte ihm einen Löffel – und schon war eine halbe Schüssel leer.

Champa folgte mit einem vollen Teller und warf Beerus einen misstrauischen Blick zu,

als wollte er sagen:

„Heute kein Streit – aber ich hab ein Auge auf dich.“

Vados saß bereits am Rand mit einer dampfenden Teeschale,

und als sie Asera kommen sah – langsam, ruhig, mit verschränkten Armen – lächelte sie.

Bulma (rufend, mit Schwung):

„Asera! Du brauchst Energie – hier gibt’s ALLES!“

Asera setzte sich ruhig neben Cabba, der ihr wortlos eine Tasse reichte –

wie jemand, der verstanden hatte, wann Worte unnötig sind.

Und so begann das Frühstück – mit Krümeln, Gelächter,

neuen Gesprächen und der spürbaren Wärme eines Morgens,

an dem niemand allein war.

__

Szene – Abschied am Nachmittag – Capsule Corp, Garten

Die Sonne stand hoch über West City, ein goldener Glanz auf dem weichen Rasen,

die Schatten kürzer, die Stimmen leiser. Vor dem Hangar der Capsule Corp

stand der schimmernde Transportkubus, der Universum 6 zurückbringen würde.

Vados hatte ihn bereits aktiviert – schwebend, ruhig,

wie ein letzter Punkt am Ende eines gelungenen Kapitels.

Bulma umarmte Reka, fest, mit beiden Armen.

„Wenn du je wiederkommst, sag vorher Bescheid. Ich muss mir neue Schürzen besorgen.“

Reka (schmunzelnd):

„Ich bringe dann Verstärkung mit.“

Chichi nahm Nalli kurz in den Arm – überraschend sanft,

und flüsterte ihr zu: „Bleib frech. Aber nicht zu frech.“

Junu verbeugte sich leicht vor Gohan.

Goten versuchte, etwas zu sagen,

während Marron ihm zum Abschied ein Brötchen in die Hand drückte.

Caulifla klopfte Vegeta auf die Schulter – was ihn sichtlich überforderte.

Kale verbeugte sich still vor C18, die ihr mit einem kurzen Nicken Respekt zollte.

Trunks sah Reka an – und hob dann nur die Hand.

Sie nickte nur.

Dann trat Asera vor. Bulma trat an sie heran.

Legte eine Hand auf ihre Schulter.

Bulma:

„Du weißt, dass du jederzeit zurückkommen kannst.“

Asera:

„Ich weiß.“

Vados hob ihren Stab. Die Energie im Kubus begann zu leuchten.

Noch ein letzter Blick. Noch ein letzter Moment.

Dann – mit einem sanften, lautlosen Flackern verschwand Universum 6.

Kein Knall. Kein Lichtblitz. Nur Stille. Und eine Sonne,

die weiter über den Garten wanderte, als hätte nichts die Welt verlassen –

außer einem Stück von ihr, das nun an einem anderen Ort weiterlebt.