#04 Aseras Verbindung Teil 2
Kapitel 83: Ein weiterer Stern erlischt
Son Goku stand noch. Sein Blick war klar –
doch sein Körper begann zu wanken.
Sein Atem, eben noch ruhig und fließend,
kam nun schwerer. Rauer.
Die weiße Aura war verschwunden.
Wie Nebel, der sich verzogen hatte.
Und mit ihr –
die Kraft, die ihn getragen hatte.
Er sprang zurück.
Nicht aus Feigheit.
Nicht aus Angst.
Sondern aus Notwendigkeit.
Er wusste:
Wenn er weitermacht, würde er nicht mehr aufstehen.
Jiren verfolgte ihn nicht.
Er drehte sich um, schloss die Augen,
und kehrte an seinen Platz am Rand zurück.
Als wäre nichts geschehen.
Er hatte gesehen, was er sehen wollte.
Die Arena atmete langsam wieder.
Der Zauber des Moments war vorbei –
doch die Gefahr blieb.
Und die Zeit lief weiter.
Ein leiser Ruf. Ein Schrei. Ein Licht.
Dann –
ein Zing.
Und eine letzte Silhouette,
die über den Rand der Arena taumelte.
Die letzte Kämpferin von Universum 10
war gefallen.
Alle sahen nach oben.
Kein Wort.
Kein Ruf nach Regelverstoß.
Denn diesmal gab es keine Rettung.
Kein Aufbäumen.
Nur die Wahrheit:
Das Universum 10 war am Ende.
Auf der Tribüne der Götter
stand Zeno auf.
Der eine hob die Hand.
Der andere sagte:
„Tschüss…“
Und mit einem sanften Winken
verging das Universum.
Ein Licht.
Ein Geräusch – wie das Zerbrechen eines Glases,
nur stiller.
Dann – nichts.
Nur der Engel von Universum 10
stand noch da.
Die Hände gefaltet. Der Blick gesenkt.
Ein andächtiges Schweigen
durchzog die Arena.
Und inmitten all der Stille stand Asera,
die Augen fest auf den Mittelpunkt gerichtet.
Sie sagte nichts.
Doch in ihrem Innersten wusste sie:
Jeder Moment zählt.
Denn irgendwann…
sind auch wir dran.
__
Kapitel 84: Gegen die Geschwindigkeit
Ein leises Zischen.
Ein Schatten.
Dann stand er da.
Despo.
Ohren spitz,
Beine leicht gebeugt,
die Augen fest auf Asera gerichtet.
„Jiren kümmert sich um Son Goku.
Toppo nimmt sich Vegeta.
Bleibst nur noch du.“
Sein Grinsen war schief,
selbstbewusst –
fast überheblich.
Caulifla wollte sofort vorpreschen.
„Was will der von dir?!“
Doch Asera hob nur die Hand.
Ohne ein Wort.
Kale hatte sie verstanden.
Caulifla knirschte mit den Zähnen, aber blieb.
Despo bewegte sich.
Ein leiser Ton.
Dann war er verschwunden.
Asera weichte instinktiv zur Seite aus –
und gerade noch rechtzeitig
zischte ein Tritt durch die Luft,
wo eben noch ihr Kopf gewesen war.
Sie drehte sich.
Der nächste Angriff kam.
Und der nächste.
Despo war schnell.
Unfassbar schnell.
Kaum sichtbar.
Kaum greifbar.
Asera blieb in ihrer Grundform.
Blockte.
Weichte aus.
Doch ihre Bewegungen waren direkt.
Keine Show.
Nur Reaktion.
Ein Schlag traf sie an der Seite –
nicht hart,
aber unerwartet.
Despo lachte.
„Zu langsam, Kriegerin.“
Doch Asera antwortete nicht.
Sie atmete nur aus.
Dann hob sie leicht das Kinn.
„Dann komm näher.“
Despo tat es.
Ein Ansturm aus Fauststößen,
Drehungen, Tritten.
Er umkreiste sie wie ein Sturm –
doch Asera wich nicht zurück.
Ihre Augen begannen zu brennen.
Ein Schlag traf.
Diesmal sie.
Ein Konter, schnell und gezielt.
Despo stutzte.
Dann –
mit einem gleißenden Licht
und einem knurrenden Laut –
stieg ihre Aura.
Super-Saiyajin 2.
Goldene Blitze rissen durch die Luft.
Ihre Haare zuckten,
die Luft knisterte.
Aber das war nicht alles.
Ihre Aura veränderte sich.
Rot.
Violett.
Wie ein Sturm,
der sich selbst nicht gehorcht.
Eine Wutaura,
chaotisch, schwer,
und überwältigend.
Despo stoppte.
Nur für einen Moment.
Doch es reichte.
Er konnte sie spüren.
Nicht nur ihre Geschwindigkeit –
sondern ihre Absicht.
Kein Spiel.
Kein Beweis.
Nur Zorn.
Asera war plötzlich direkt vor ihm.
Er wich zurück –
zu spät.
Ihre Faust traf ihn am Brustbein.
Nicht tödlich.
Aber fest.
Despo keuchte.
Sein Körper wurde zurückgeschleudert.
Er rollte sich ab –
sicher, aber deutlich irritiert.
Sein Grinsen war weg.
Asera stand da,
die Aura lodernd,
ihre Augen kalt,
ihre Stimme ruhig:
„Willst du es nochmal versuchen?“
__
Kapitel 85: Liebe lässt sich nicht aufhalten
Despo stolperte leicht rückwärts,
die Augen noch immer auf Asera gerichtet.
Seine Atmung war flach.
Kein Wort.
Dann ein leiser Laut –
und er verschwand in Bewegung.
Rückzug.
Nicht aus Feigheit.
Sondern aus Respekt.
Und vielleicht…
einem Hauch von Angst.
Asera ließ ihn gehen.
Ihre Aura flackerte aus.
Langsam.
Kontrolliert.
Der Zorn war nicht weg –
aber gebändigt.
Weit über der Arena
bewegte sich etwas anderes.
Universum 7 hatte sich erneut formiert,
um einer neuen Bedrohung entgegenzutreten.
Drei Kriegerinnen aus Universum 2
hatten sich zu einer Formation zusammengeschlossen.
Ihre Stimmen waren laut,
ihre Bewegungen elegant.
Ein Licht strömte auf.
Eine Verwandlung begann –
farbig, schillernd, choreografiert.
Doch plötzlich –
ein Angriff.
C-17 tauchte aus dem Schatten auf,
störte den Ablauf,
unterbrach das Ritual mit einem gezielten Energiestoß.
Ein Aufschrei ging durch die Arena.
Protest.
Einige Kämpfer mehrerer Universen riefen:
„Das ist unfair!“
„Transformationen sind Teil ihrer Kraft!“
„Sie hätten die Zeit gebraucht!“
Doch C-17 antwortete nur trocken:
„Das hier ist ein Kampf, kein Theaterstück.“
Die drei Kriegerinnen
rappelten sich auf,
zerschrammt,
aber nicht gebrochen.
Ihre Stimmen hallten durch die Arena:
„Ihr könnt uns angreifen… uns stören… uns verhöhnen…“
„Aber Liebe… kann man nicht aufhalten!“
Ein neues Leuchten stieg auf.
Ihre Auren verbanden sich.
Glitzer, Licht, Bewegung.
Und dieses Mal
beendeten sie ihre Transformation.
Asera beobachtete still.
Kale und Caulifla traten an ihre Seite.
„Sie… funkeln.“, murmelte Kale.
Caulifla schnaubte.
„Wenn sie sich so stark fühlen –
sollen sie’s beweisen.“
Asera schwieg.
Denn sie wusste:
In dieser Arena
war Platz für viele Arten von Kraft.
Doch nur eine
würde am Ende übrigbleiben.
__
Kapitel 86: Schild aus Vernunft
Die Kriegerinnen aus Universum 2
standen nun vereint im Licht ihrer eigenen Bühne.
Ihre Bewegungen synchron,
ihre Stimmen wie aus einem anderen Genre.
Ribrianne trat vor,
umgeben von Rozie und Kakunsa,
die Auren flossen ineinander wie Farbströme im Sonnenlicht.
„Für die Liebe! Für die Schönheit!
Für die Herzen aller Universen!“
In der Arena war kaum Zeit für Reaktion.
Universum 7 versuchte sich zu formieren,
doch die Attacke kam bereits:
Ein gigantisches, pulsierendes Herz,
geschmiedet aus konzentrierter Ki-Energie,
hob sich in den Himmel der Arena –
und stürzte herab wie ein brennender Komet.
Son Goku
tauchte aus dem Hintergrund auf,
gezeichnet vom Kampf gegen Jiren,
doch bereit, erneut zu stehen.
Sein Blick scharf,
die Haltung tief.
Doch ehe er losspringen konnte,
C-17 trat ruhig hervor.
Keine Pose.
Kein Ausruf.
Nur Effizienz.
Mit einem kontrollierten Impuls
bildete sich um ihn herum
eine transparente Schildkugel –
perfekt geformt,
und weit genug,
um Goku, Gohan, C-18 und sich selbst
darunter zu versammeln.
Die Herz-Attacke traf.
Ein gleißendes Beben
fuhr durch den Boden.
Energie schlug gegen Energie.
Doch der Schild hielt.
Risse zuckten darüber –
aber die Verteidigung war stabil.
„Jetzt.“, sagte C-17 ruhig.
Son Goku sprang als Erster.
Die Erschöpfung wich dem Instinkt.
Ein Schlag gegen Ribrianne.
C-18 folgte,
flankierte Kakunsa.
Gohan stürmte frontal auf Rozie zu.
Die Kriegerinnen von Universum 2
wurden getroffen –
nicht vernichtet,
aber aus dem Gleichgewicht gebracht.
__
Kapitel 87: Wahre Liebe
Der Boden der Arena vibrierte.
Ribrianne hob die Arme,
ihre Aura pulsierte grellrosa –
und dann dehnte sie sich aus.
Sekunde um Sekunde wuchs ihre Gestalt,
bis sie zur gigantischen Gestalt aus Ki wurde,
mit leuchtenden Augen
und ausgebreiteten Armen.
„Die wahre Liebe lässt sich nicht aufhalten!“,
rief sie durch die Arena,
als ihre Energiewellen über das Feld donnerten.
C-18 stand ruhig.
Nur ein schiefer Blick zur Seite.
Von der Tribüne kam ein Ruf:
„Los, du schaffst das!“
Es war Krillin –
der kleine, glatzköpfige Kämpfer,
bereits ausgeschieden,
aber mit der ganzen Kraft seiner Stimme bei ihr.
C-18 warf ihm einen kurzen Blick zu.
Es war nicht viel. Aber es sagte alles.
Asera,
noch immer leicht abseits mit Kale und Caulifla,
beobachtete das.
Und selbst sie –
die nichts mit Liebe verband –
spürte es.
Zwischen den beiden war etwas.
Etwas Echtes.
Unaufdringlich.
Aber unerschütterlich.
Und genau das war es, was Ribrianne nicht akzeptieren
konnte.
„Deine Liebe ist egoistisch!“,
schrie Ribrianne.
„Sie ist nur für dich!
Nicht für das ganze Universum!
Nicht für die Schönheit!
Nicht für alle Herzen!“
C-18 verschränkte die Arme.
„Tja…
dafür ist sie echt.“
Währenddessen
kämpften Rozie und Kakunsa
mit voller Energie gegen Son Gohan und Piccolo.
Rozie schleuderte Lichtpfeile.
Kakunsa sprang wild durch die Arena,
griff im Nahkampf an wie ein Biest.
Doch Gohan und Piccolo hielten stand.
Koordiniert.
Trainiert.
Ein Team.
Doch das Zentrum war nun Ribrianne und C-18.
Ein Symbol gegen eine Realität.
Ein Glaube gegen eine Entscheidung.
Und Asera?
Sie sah schweigend zu.
Denn sie begann zu verstehen:
Liebe musste nicht laut sein.
Sie musste nur bleiben,
wenn alles andere geht. __ Kapitel 88: Ende der
Illusion
Der Boden der Arena war zersplittert,
Lichtreflexe flackerten auf jeder Oberfläche.
Universum 2 hatte all seine Hoffnung
in einen letzten, funkelnden Akt gelegt.
Doch nun fiel er auseinander.
Kakunsa
sprang wie ein wilder Schatten durch das Feld.
Krallen aus Energie,
Schnelligkeit durch Raserei.
Sie schrie bei jedem Schlag,
griff Son Gohan an
aus allen Winkeln.
Doch Piccolo wartete.
Berechnet. Ruhig.
Ein Energiestrahl von der Seite –
und Gohan konterte mit einem gezielten Tritt in
den Magen.
Kakunsa taumelte.
Der nächste Schlag kam von oben.
Ein gezielter Doppelschlag, koordiniert.
Sie schrie –
und flog.
Ein Zing.
Ausgeschieden.
Rozie zitterte.
Ihre Lichtpfeile flogen unkoordiniert.
Gohan stürmte.
Sie sprang zurück,
bildete eine Mauer aus Glitzerstrahlen.
Doch Piccolo trat aus dem Schatten,
deaktivierte ihre Technik mit einem direkten Nahkampftreffer –
und Gohan vollendete es mit einem Schub seiner Aura.
Rozie flog über den Rand.
Ein letzter Blick –
und dann:
Zing.
Ausgeschieden.
Jetzt stand nur noch Ribrianne.
Gigantisch.
Leuchtend.
„Ich BIN die Liebe!
Ich BIN die Schönheit!
Ich WERDE nicht verlieren!“
Sie holte aus.
Ein gigantischer Arm aus Ki
stürzte auf C-18 herab.
Doch C-18 sprang.
Elegant.
Schnell.
Sie trat über Ribriannes Lichtfläche,
nutzte jeden Impuls wie eine Stufe.
Hoch, höher –
bis sie direkt über dem Kopf der Gestalt war.
Ein Moment der Stille.
Dann –
C-18s Faust leuchtete auf.
Sie fokussierte ihre Energie in einem einzigen Punkt.
Durchstoß.
Der Energiestoß ging
durch Ribriannes Stirn.
Ein explodierender Lichtstoß.
Glanz zerbrach.
Die Gestalt zerfiel.
Und mit ihr –
Ribrianne.
Sie fiel.
Nicht sanft.
Nicht leise.
Sondern wie eine zerplatzte Illusion.
Zing.
Ausgeschieden.
Die Tribüne von Universum 2 wurde still.
Der Engel senkte den Blick.
Der Kaioshin schluckte.
Krillin rief von der Tribüne:
„Ich wusste, du schaffst das!“
C-18 drehte den Kopf.
Ein kurzes Nicken.
Ein leichtes Lächeln
Das war genug.
Asera beobachtete das Ende.
Langsam sagte sie –
mehr zu sich selbst:
„Manche reden von Liebe…
und manche kämpfen für sie.“
__
Kapitel 89: Unerreichbare Höhen
Nach dem Fall von Universum 2
und der sich langsam erneuernden Ruhe
trat Son Goku vor Asera.
Sein Blick war ruhig,
nicht fordernd,
sondern ehrlich neugierig.
„Du willst nicht kämpfen…
aber du bist stärker als fast alle hier.
Wie geht das?“
Asera sah ihn an.
Ein Moment lang
flackerte ihre Aura auf –
nur ganz leicht.
Dann legte sie den Kopf etwas zur Seite und sagte leise:
„Weil ich musste.“
Goku nickte.
Er verstand mehr, als er zeigte.
Doch bevor er noch etwas sagen konnte,
trat Caulifla an Aseras Seite.
Sie sah sie nicht direkt an,
doch ihre Stimme war eindeutig:
„Kale ist wieder fit.“
Ein Nicken.
Dann, mit einem frechen Grinsen,
trat Caulifla einen Schritt nach vorn
und zeigte auf Goku.
„Jetzt sind wir dran.“
Goku grinste.
„Na dann…
zeig mir, was ihr könnt.“
Er senkte den Kopf.
Sein Ki stieg.
Und mit einem gleißenden Aufblitzen
veränderte sich sein Körper.
Sein Haar wurde länger,
wilder,
sein Gesicht kantiger,
ernster.
Seine Aura –
hellblau, funkelnd, fast ruhig.
Eine neue Form.
Caulifla’s Augen blitzten.
„Das will ich auch!“
Doch sobald sie Ki sammelte,
merkte sie es.
Ein Rückstoß.
Ein Zittern.
Sie schüttelte den Kopf,
versuchte es nochmal –
aber ihr Körper ließ es nicht zu.
„Tsk…! Noch nicht.“
Goku nickte nur.
Dann ging er zurück
in den Super-Saiyajin 2.
„So ist’s fair.“
Der Kampf begann.
Caulifla stürmte vor,
wild, präzise –
doch Goku konterte spielerisch.
Er blockte, wich aus, grinste sogar kurz.
Dann –
ein grollendes Brüllen.
Kale.
Sie trat neben Caulifla,
ihre Aura flammte auf –
doch diesmal
blieb sie kontrolliert.
Der legendäre Super-Saiyajin.
Doch gebändigt.
Kein Chaos.
Kein Ausbruch.
Nur Fokus.
Beide griffen an.
Ein koordinierter Angriff.
Goku wurde zurückgedrängt.
Er schaltete hoch.
Super-Saiyajin Blue.
Die Arena bebte wieder.
Licht flackerte.
Staub wirbelte.
Doch dieses Mal
war es kein einseitiger Kampf.
Kale hielt die Linie.
Caulifla setzte jeden Schlag gezielt.
Gemeinsam zwangen sie Goku
in die Defensive.
Am Rand stand Asera,
die Arme verschränkt,
und beobachtete.
Mit einem unerwartet sanften Blick.
„So kämpft man…
weil man will.“
__
Kapitel 90: Weißes Licht, neue Kraft
Kale brüllte auf.
Ihre Energie war lodernd,
doch diesmal nicht wild –
sondern gezielt.
Ihre Schläge kamen schneller.
Härter.
Son Goku wurde spürbar zurückgedrängt.
Trotz seiner Erfahrung,
trotz seiner Technik.
Er wich zurück.
Ein Schritt.
Noch einer.
Caulifla griff gleichzeitig von der Seite an,
doch Goku sprang hoch,
drehte sich in der Luft –
und landete schwer atmend ein Stück entfernt.
Seine Haare senkten sich.
Sein Ki flackerte.
Er fiel zurück…
in die Grundform.
Doch dann –
wie schon damals gegen Jiren –
kam etwas anderes.
Etwas Tieferes.
Eine weiße Aura
stieg aus seinem Körper.
Kein Donner.
Kein Zorn.
Nur…
Stille.
Seine Haltung veränderte sich.
Die Schultern sanken leicht.
Seine Haare
schimmerten silbern an den Spitzen.
Sein Blick war gelöst.
Asera spürte es.
Wieder diese Hitze.
Nicht wie Feuer.
Sondern wie Licht,
das alles durchdringt.
Sie trat einen Schritt näher.
Verstand es noch nicht –
aber fühlte,
dass dies keine gewöhnliche Form war.
Plötzlich –
ein Ruf von der Tribüne des sechsten Universums:
„JETZT! MACHT’S AN DIE OHREN!“
Es war Kaioshin Fuwa,
der wild gestikulierend
zwei glänzende Objekte in Richtung Arena schleuderte.
Zwei kleine Ohrringe –
golden, grünlich schimmernd.
Caulifla fing einen.
Kale den anderen.
Sie zögerten kaum.
Ein Blick.
Ein Nicken.
Vertrauen.
Dann –
Setzen.
Jeweils an das gegenüberliegende Ohr.
Ein Zischen.
Ein Strahl aus Licht.
Ein Sog,
der Staub aufwirbelte,
die Arena erschütterte.
Asera’s Augen weiteten sich.
Sie trat einen weiteren Schritt vor.
„Was…?“
Kale und Caulifla
wurden eins.
Der Lichtkern verschwand –
und da stand sie:
Ein Wesen.
Kraftvoll.
Verschmolzen.
Zwei Stimmen in einem Körper.
Kefla.
Goku,
immer noch im silbernen Zustand,
lächelte.
„Na dann…
zeigen wir uns, was wir wirklich können.“
Die Luft flackerte.
Ein neuer Kampf begann.
Nicht zwischen Freunden.
Nicht zwischen Feinden.
Sondern zwischen
Legenden.
__
Kapitel 91: Zwischen Licht und Zorn
Kaum war das Licht der Fusion verklungen,
erschallten Rufe aus mehreren Tribünen.
„Das ist gegen die Regeln!“
„Unfair – das sind zwei Kämpfer in einem!“
Die Götter der Zerstörung protestierten,
einige erhoben sich,
andere deuteten auf den Daishinkan.
Doch bevor er sprechen konnte,
taten es die Zeno.
Der eine sprang auf:
„FUSION IST COOL!“
Der andere klatschte in die Hände:
„Ja! Richtig cool!“
Damit war alles entschieden.
Kefla stand nun da.
Fokussiert.
Mächtig.
Ihre Aura brodelte.
Ihre Augen voller Kampfeslust.
Goku im Ultra Instinct -Omen-
stand ihr gegenüber.
Ein kurzer Blick.
Dann stürmte Kefla los.
Goku wich aus –
schlitterte seitlich durch einen Energiestoß,
parierte ihren Tritt,
und konterte mit einem gezielten Schlag in ihre Seite.
Doch Kefla lachte,
trieb ihre Kraft weiter hoch –
und schoss zwei massive Energiestrahlen
gleichzeitig aus ihren Händen.
Goku sprang hoch,
der Druck der Strahlen war enorm –
aber er wich nicht zurück.
Seine Hände formten ein Muster.
„KA…“
Er glitt über die Energie hinweg,
tanzte auf dem Licht wie auf Wasser.
„ME…“
Kefla’s Augen weiteten sich.
Sie wollte ausweichen,
doch er war schon da.
„HA…ME…“
Direkt vor ihr.
In der Luft,
zwei Hände ausgestreckt.
„HAAAA!“
Der Energiestrahl entlud sich –
blau und silber, reißend, bebend, unaufhaltsam.
Er traf.
Ein Aufschrei.
Staub und Licht rissen durch die Arena.
Stille.
Als sich der Rauch legte,
erschien etwas im Licht.
Nicht Kefla.
Sondern Asera.
Sie stand direkt vor ihr.
Die Arme erhoben,
die Haut an den Unterarmen leicht verbrannt,
ihre Wutform entfesselt.
Rot-violette Aura zuckte wie Blitze um sie.
Die Füße tief im Boden.
Unbeweglich.
Goku’s Augen weiteten sich.
Sie sah ihn nicht an.
Sah nur zurück zu Kefla
– die keuchend, aber unversehrt –
hinter ihr zu Boden ging.
Asera sprach nicht.
Doch ihr Stand,
ihr Blick,
ihr Zorn –
sagten alles.
„Nicht. Noch. Einmal.“
__
Kapitel 92: Der Tanz der Instinkte
Ein leiser Klang –
wie splitterndes Glas.
Die Potara-Ohrringe zerbrachen.
Keflas Körper zuckte,
leuchtete kurz –
und zerfiel wieder in Caulifla und Kale,
die erschöpft und benommen zu Boden sanken.
Die Kraft war aufgebraucht.
Die Fusion war vorbei.
Asera warf ihnen nur einen kurzen Blick zu.
Kein Urteil.
Kein Kommentar.
Nur ein Nicken –
fast unmerklich.
Dann drehte sie sich.
Son Goku stand noch immer,
weißes Licht um ihn,
die Silberschimmer in seinem Haar pulsierend.
Sein Blick: gelöst,
aber gespannt.
Asera trat vor.
Kein Wort.
Nur Präsenz.
Der Kampf begann.
Goku war schneller.
Unfassbar schnell.
Er bewegte sich ohne Ankündigung –
und Asera hatte kaum Zeit zu reagieren.
Ein Fauststoß –
sie wich aus,
aber nicht elegant –
nur mit rohem Instinkt.
Ein Tritt in ihren Rücken –
sie taumelte, fing sich,
konterte mit einem Rückschlag.
Doch Goku wich erneut aus.
Fast tänzelnd.
Whis beobachtete mit wachsender Aufmerksamkeit.
Die Finger an der Kinnspitze,
die Augen leicht geöffnet.
„Oh… interessant.“, murmelte er.
„Sie reagiert nicht bewusst…
sie fühlt. Kein Ultra Instinkt –
aber etwas, das ihm nah ist.
Ein reiner Kampfinstinkt,
geformt durch Not.
Durch Überleben.“
Asera traf.
Einmal.
Zweimal.
Doch Goku wich weiter aus,
bewegte sich wie Wasser durch Stein.
Sie versuchte ihn zu lesen.
Doch es gab nichts zu lesen.
Ein Faustschlag traf sie am Kinn.
Ein Tritt in die Seite schleuderte sie zurück.
Goku dominierte –
nicht aus Überlegenheit,
sondern aus Leere.
Er dachte nicht.
Er war.
Doch dann
begann sich etwas zu verändern.
Gokus Schritte
wurden einen Hauch langsamer.
Sein Atem – etwas schwerer.
Die Aura um ihn
flackerte.
Der Instinkt… begann zu verblassen.
Asera bemerkte es.
Sie bewegte sich anders.
Fester.
Zielgerichteter.
Ein Schlag –
diesmal traf sie.
Goku wurde zurückgedrückt.
Ein zweiter Schlag. Ein Tritt.
Seine Aura schwankte.
Sein Blick wurde schärfer.
Bewusster.
Der Ultra Instinkt -Omen-
war fast verschwunden.
Jetzt war Asera schneller.
Nicht technisch.
Aber zielgerichtet.
Zorn und Klarheit
in einem Takt.
Goku wich aus,
doch zu spät.
Ihre Faust traf sein Brustbein.
Er taumelte zurück.
Und Asera
stand nun vor ihm.
Ruhig.
Leicht keuchend.
Die rote Wut-Aura um sie pulsierend.
__
Kapitel 93: Der Kern aus Stahl
Ein Beben
zog durch die Arena.
Doch es kam nicht von Goku oder Asera.
Weiter hinten,
abseits der Schlachtlinie,
entfaltete sich eine gigantische, künstliche Aura.
Mehrere Krieger aus Universum 3
– biomechanisch, funktionsbasiert, fast stumm –
verschmolzen zu einem einzigen
massiven, stählernen Monstrum.
Ein Zusammenschluss aus Metall, Ki und Programmierung.
C-17 warf sich zur Seite.
Seine Stimme durchbrach den Lärm:
„Goku! Sofort hierher! Das Ding… ist nicht mehr
steuerbar!“
Son Goku,
noch leicht schwankend vom Kampf gegen Asera,
wandte sich sofort um
und sprang mit einem Satz quer durch die Arena
zur Gruppe von Universum 7.
Das Wesen –
hoch wie ein Gebäude,
rotierte seinen Oberkörper,
und aus mehreren Energiekanälen
feuerte es Strahlen in alle Richtungen.
Genauigkeit spielte keine Rolle.
Nur Effizienz.
Ein Strahl donnerte in Richtung
einer geschwächten Gruppe am Arenarand.
Caulifla und Kale, noch keuchend,
zerschrammt von ihrer zuvor aufgelösten Fusion.
Sie sahen den Angriff.
Aber nicht rechtzeitig.
Asera reagierte.
Sie hörte ihn,
bevor sie ihn sah.
Spürte die Druckwelle in den Knochen.
Sie wirbelte herum –
die Aura flackerte auf,
rotviolett, aggressiv –
und stellte sich zwischen den Strahl und die beiden.
Ein gleißender Lichtblitz.
Staub.
Eine Druckwelle riss Steine vom Boden.
Doch als sich der Rauch verzog,
stand Asera.
Die Arme erhoben.
Die Füße im Boden verankert.
Die Haut verbrannt,
aber die Augen
klar.
Caulifla hustete.
„Asera…“
Kale sagte gar nichts.
Aber ihre Hand suchte die von Asera,
berührte sie.
Asera blieb still.
Doch sie dachte nur eines:
„Nicht sie.“
Währenddessen
kämpften Goku, C-17, Gohan, Piccolo und
C-18
mit aller Kraft gegen das künstliche Monstrum.
Doch selbst zu fünft
reichte es kaum.
Asera sah hoch.
Der Kampf war nicht vorbei.
Und sie wusste:
Wenn sie nichts tat…
würden sie alle fallen.
__
Kapitel 94: Ein Schlag für die Stille
Das mechanische Monstrum tobte.
Sein metallischer Körper
warf Schatten über die halbe Arena.
Energiegeschosse flogen,
Sensoren flackerten,
Zahnräder kreischten.
Goku und die anderen
hielten sich kaum noch auf den Beinen.
Doch dann –
ein Knall durchbrach den Lärm.
Ein einziger Satz.
Ein Schimmer roter Aura.
Asera.
Sie sprang wie ein glühender Pfeil
in die Seite des Kolosses, ihre Faust geballt,
von rot-violetter Wut umhüllt.
Sie traf. Mit voller Kraft.
Ein Schlag –
und der Cyborg neigte sich.
Der massive Körper wankte,
die Struktur knirschte,
und das Gleichgewicht brach.
C-17 reagierte sofort.
Mit geübtem Blick
zielte er auf die nun ungeschützte Energieeinheit
an der Stirn des Wesens.
Ein gezielter Energiestoß –
fokussiert, präzise.
KRACK.
Die Einheit zersplitterte.
Funken.
Explosion.
Ein Kreischen aus Maschinenkehlen.
Der Cyborg taumelte zurück –
und fiel.
Der metallene Körper
löste sich in seine Einzelkrieger,
als er über den Rand der Arena flog.
Zing.
Ausgeschieden.
C-17 blickte zu Asera,
grinste schief.
„Guter Auftritt. Erinnerst mich an jemanden…
nur mit mehr Drama.“
Er klopfte sich den Staub von der Schulter
und winkte zum Rückzug.
Asera aber drehte sich sofort um.
Sie hatte keine Zeit für Witze.
Keine Zeit für Stolz.
Sie eilte zurück zu Kale und Caulifla,
die sich noch immer mühsam auf den Beinen hielten.
Zwischen zwei zerborstenen Felsen fand sie Schutz.
Sie führte die beiden dort hinein,
kniete sich hin und sah sie eindringlich an.
„Hier. Bleibt hier.
Ich halte euch den Rücken frei.“
Caulifla wollte etwas sagen,
doch Kale legte nur die Hand auf ihren Arm
und flüsterte:
„Wir hören auf dich.“
Asera nickte.
Dann stellte sie sich wieder auf.
Zwischen ihnen und der Welt.
__
Kapitel 95: Wenn Licht verlöscht
Die Schlacht tobte weiter,
doch Stück für Stück wurden es weniger.
Botamo brüllte noch, als Vegeta ihn
mit einem letzten, gezielten Wurf
über die Kante der Arena schleuderte.
Der große Körper flog schwerfällig,
wie ein Fels, der zu fallen wusste.
Ein Zing –
ausgeschieden.
Neben ihm taumelte auch Magetta.
Zu unbeweglich.
Zu schwer.
Vegeta’s Wut und Präzision
ließen keinen Platz für Taktik.
Universum 4
hielt sich lange in den Schatten,
doch nun war auch ihre Zeit gekommen.
Ein koordiniertes Manöver von
Frost, Pilina und Saonel führte dazu,
dass selbst die letzten listigen Kämpfer
aus dem Schatten hervorgezogen
und über den Rand der Arena gedrängt wurden.
Ein Moment der Stille –
Dann
Zeno hob die Hand.
Universum 4
wurde ausgelöscht.
Asera stand da,
ihre Augen…
Sie schloss sie kurz.
Unverständnis.
„Warum…?
Warum muss das alles… so enden?“
Dann –
erneutes Aufbäumen.
Die letzten drei Kämpfer aus Universum 2
– angeschlagen, aber fest entschlossen –
sammelten sich.
Ihre Körper leuchteten.
Energie floss von ihrer Tribüne herab,
gespeist durch Hoffnung
und Liebe,
so sagten sie.
Ein letztes Aufleuchten
der Universalen Schönheit.
Sie warfen sich in die Schlacht
gegen das verbleibende Team von Universum 7:
Gohan, Piccolo, C-17 und C-18.
Der Kampf war wild.
Elegant.
Verzweifelt.
Die drei Krieger aus Universum 2
gaben alles.
Doch Gohan führte ruhig.
C-17 lenkte.
Piccolo analysierte.
Und C-18 schlug mit Effizienz zu.
Der letzte Angriff
riss zwei Gegner aus der Arena –
doch dabei verloren auch C-18
und Piccolo das Gleichgewicht.
Sie fielen.
Nicht mit Angst –
sondern mit Klarheit.
Beide landeten
auf der Tribüne von Universum 7.
Nur ein Krieger aus Universum 2 blieb.
Ein Aufschrei.
Ein letzter, verzweifelter Schub.
Doch Gohan fing ihn ab,
blockte den Angriff,
und drehte sich.
Ein gezielter Stoß –
sanft, aber endgültig.
Die Arena war still.
Der letzte Krieger fiel.
Zing.
Universum 2 war gefallen.
Zeno hob wieder die Hand.
Ein Flackern.
Ein Auflösen.
Ein weiteres Universum verlor sich im Nichts.
Asera öffnete die Augen.
Ihre Gedanken:
„Wieviel… bleibt am Ende noch übrig?“
__
Kapitel 96: Halbzeit
Gohan stand ruhig,
seine Aura war schwach –
aber sein Blick unerschütterlich.
Vor ihm kniete der letzte Kämpfer aus Universum 3 –
ein älterer Mann, von Technik durchzogen,
der bis zuletzt die Bewegungen seiner Kameraden
strategisch koordiniert hatte.
„Ihr wart gut…“, sagte Gohan leise.
„Aber es reicht nicht mehr.“
Ein letzter Schlag –
aus Pflicht.
Der Körper des Mannes
wurde rückwärts getragen,
taumelte über den Rand der Arena.
Ein leises Zing.
Und dann –
Stille.
Die Augen schwenkten zur Tribüne.
Die Zeno sahen schweigend zu.
Dann hoben sie synchron die Hände.
Universum 3 wurde ausgelöscht.
Asera stand wieder am Rand der Arena,
die Arme vor der Brust verschränkt.
Sie zählte nicht mehr mit.
Doch der Druck…
wurde immer greifbarer.
Zu viel wurde verloren.
Dann trat der Daishinkan hervor.
Gelassen wie immer.
Die Hände hinter dem Rücken verschränkt,
die Stimme wie reines Glas.
„Die Hälfte der Zeit ist verstrichen.“
Ein Echo ging durch die Arena.
Ein Moment, in dem selbst Götter kurz innehielten.
Der Daishinkan hob die Stimme etwas:
„Noch verbleiben:
– Drei Kämpfer aus Universum 11
– Vier Kämpfer aus Universum 7
– Sechs Kämpfer aus Universum 6“
Seine Augen gingen einmal über das Feld,
doch sein Blick verweilte einen Wimpernschlag länger auf Asera.
Dann trat er zurück.
Asera atmete langsam ein.
Ihre Hände zuckten leicht,
als wollte sie etwas greifen, das nicht da war.
„Sechs…“, murmelte sie.
„Aber für wie lange noch?“
__
Kapitel 97: Loyalität und Geschwindigkeit
Die Arena war kaum zur Ruhe gekommen,
als ein greller Lichtblitz
von der Seite aufflammte.
Dispo.
Nur ein Schatten, ein Windstoß, ein Zucken in der Luft.
Und dann –
Frost
flog mit einem überraschten Aufschrei
rücklings über den Arenarand.
Sein Körper prallte gegen den Boden unterhalb der
Zuschauertribünen.
Zing.
Ausgeschieden.
Dispo drehte sich nicht einmal um.
Sein Blick lag bereits auf einem anderen Ziel.
Asera.
Doch sie sah ihn nicht.
Noch nicht.
In der Mitte der Arena
standen sich nun zwei Gruppen gegenüber.
Pilina und Saonel
– die letzten beiden Namekianer des 6. Universums –
hatten sich Gohan und C-17 entgegengestellt.
Asera blieb auf Abstand,
doch ihr Blick wanderte zu ihnen.
Und sie sah:
Gohan zögerte.
„Ihr seid wie er…“, sagte Gohan leise.
„Wie Piccolo. Und doch seid ihr auf der anderen Seite.“
Saonel senkte leicht den Blick.
„Wir kämpfen… nicht gegen euch.
Wir kämpfen für unser Universum.“
Pilina trat vor.
„Wenn wir untergehen –
dann nicht ohne, dass wir alles gegeben haben.“
C-17 knurrte leise.
„Dann los.“
Der Kampf begann.
Und er war alles andere als leicht.
Pilina war groß, kräftig,
griff mit brutaler Ki-Verstärkung an.
Saonel war wendiger, schneller,
zielte auf präzise Schläge.
C-17 blockte, konterte, analysierte.
Gohan jedoch…
hielt zurück.
Ein Schlag traf ihn.
Nicht hart –
aber genug,
um ihn zu Boden zu bringen.
C-17 schrie:
„Jetzt nicht sentimental werden!“
Gohan stand wieder auf.
Doch seine Schläge hatten keinen Biss.
Sein Blick war voller Zweifel.
„Ich will euch nicht vernichten…“
Doch die Namekianer
kannten keine Zurückhaltung.
Sie kämpften für mehr
als für sich selbst.
Sie kämpften für jeden,
den sie in sich aufgenommen hatten.
Schließlich –
ein schwerer Schlag von Pilina
traf Gohan direkt in die Brust.
Er taumelte.
Ein Energiestoß von Saonel
traf ihn in den Rücken.
Gohan fiel –
und rutschte
über den Arenarand.
Ein letzter Blick zurück.
Ein trauriges Nicken.
Und dann:
Zing.
Ausgeschieden.
C-17 knirschte mit den Zähnen.
Er aktivierte seine Barriere
und kämpfte weiter.
Er war flink, taktisch,
und Stück für Stück
setzte er den beiden Namekianern zu.
Ein gezielter Konter,
eine Energieexplosion –
und dann, ein Doppelschlag.
Beide flogen.
Pilina zuerst.
Saonel kurz darauf.
Zing.
Zing.
Ausgeschieden.
Asera senkte kurz den Kopf.
Doch dann –
ein Flackern in der Luft.
Dispo.
Er stand vor ihr.
„Na, bereit für Runde zwei?“
Asera hob den Blick.
Ihre Aura stieg.
Super-Saiyajin 2.
Blitze zuckten um sie.
Der Kampf begann.
Dispo war schnell.
Fast unsichtbar.
Aber Asera –
war bereit.
__
Kapitel 98: Götter fallen
Dispo raste wie ein Blitz um Asera.
Seine Bewegungen ein Zucken,
ein Rauschen, nicht zu fassen.
Doch Asera bewegte sich nicht.
Sie fühlte.
Seine Schritte.
Sein Rhythmus.
Den Fluss seiner Geschwindigkeit.
Dann –
ein letztes Aufheulen ihrer Aura.
Ein tiefes, dröhnendes Grollen
riss durch die Luft.
Die Blitze um sie
wurden zu Sturmzungen.
Rotviolett.
Lebendig.
Zorn.
Die Wutform entfaltete sich.
Asera riss die Arme hoch,
ihre Aura explodierte.
Der Druck schleuderte selbst lose Steine
aus dem Arenaboden.
Dispo versuchte zu reagieren –
doch sein Gleichgewicht war gebrochen.
Die Aura war zu dicht, zu wild.
Ein Schlag.
Er traf.Mitten in der Bewegung.
Ein zweiter –
und Dispo wurde durch die Luft geschleudert.
Er schlitterte,
prallte,
und überschlug sich über den Rand der Arena.
Zing.
Ausgeschieden.
Doch kein Jubel.
Nur Asera.
Stehend.
Keuchend.
Ihre Aura glühte noch,
aber sie zwang sie zurück –
mit eiserner Kontrolle.
Nicht weit entfernt tobte ein anderer Sturm.
Vegeta gegen Toppo.
Der Kämpfer des elften Universums
hatte sich gewandelt.
Sein Körper umhüllt von der Aura
eines Gottes der Zerstörung.
Lila Energie tropfte von seinen Fäusten.
Sein Blick: gnadenlos.
„Gerechtigkeit ist vorbei.
Ich bin Zerstörung.“
Vegeta taumelte.
Sein Körper geschwächt.
Blut an der Stirn.
Doch seine Augen –
brannten.
Seine Aura flammte auf.
Blau.
Dann dunkler. Tiefer.
Ein neues Leuchten in seiner Haut.
Die Blitze in der Luft
wurden scharf.
Seine Kraft –
fast doppelt so stark.
Sein Körper bebte,
doch sein Geist war klar.
Vegeta brüllte auf,
sein neuer Zustand –
jenseits des bekannten Blue.
Er donnerte auf Toppo zu.
Schlag.
Tritt.
Explosion.
Toppo wich aus –
doch Vegetas Faust durchbrach seinen Schutz.
Ein Tritt gegen den Brustkorb –
ein letzter Ausbruch.
Toppo flog.
Schwer.
Wuchtig.
Aus dem Ring.
Zing.
Ausgeschieden.
Auf der Tribüne
ballte Beerus die Faust,
doch sagte kein Wort.
Er wusste, was dieser Kampf gekostet hatte.
Asera drehte sich kurz zu Vegeta.
Ihre Blicke trafen sich.
Keine Feindseligkeit.
Kein Respekt.
Nur Verständnis.
Nur noch wenige Kämpfer standen in der Arena.
Der Schatten von Jiren
wuchs mit jeder Sekunde.
__
Kapitel 99: Stolz und Schatten
Der Boden bebte.
Staub stieg auf.
Goku und Jiren
lieferten sich ein Duell,
dass selbst die Luft zum Stillstand zwang.
Jede Bewegung ein Donner.
Jeder Schlag ein Versprechen.
Goku wurde schneller.
Stärker.
Instinktiver.
Doch Jiren hielt stand –
unerschütterlich.
Still.
Erdrückend.
Abseits des Gefechts
ging Vegeta nun langsam auf Asera zu.
Die neue Kraft in seinem Körper
war noch frisch –
aber sie loderte,
wie eine Flamme,
die nie wieder verlöschen würde.
Asera drehte sich nicht sofort um.
Sie sah noch einmal zurück
zu Kale und Caulifla.
„Bleibt hier.“
Mehr nicht.
Dann ging sie.
Kein Zögern.
Kein Zwang.
Nur ein Ziel.
Die beiden standen sich gegenüber.
Kein Wort.
Nur Blicke.
Zwei Saiyajin,
geformt durch Verlust,
getrieben durch Pflicht,
und getragen von völlig unterschiedlicher Vergangenheit.
Dann geschah es.
Gleichzeitig.
Ein Schritt vor.
Ein Brüllen.
Ein Aufprall.
Der Kampf begann.
Fäuste trafen Fäuste.
Funken sprühten.
Asera in ihrer Wutform,
nicht lodernd, aber kontrolliert.
Vegeta in seinem erweiterten Blue-Zustand,
dunkelblau, kraftvoll.
Sie explodierten gegeneinander.
Ein Schlag traf Vegetas Seite –
er wich aus, drehte sich,
traf Aseras Schulter.
Beide taumelten nur kurz,
dann ein Tritt –
von Asera –
doch Vegeta parierte ihn mit dem Unterarm
und schlug zurück.
Die Arena bebte.
Die Zuschauer sahen auf –
nicht wegen Goku.
Sondern wegen ihnen.
Vegeta knurrte:
„Du bist kein Teil unseres Universums.
Aber du kämpfst wie einer.“
Asera antwortete nicht.
Doch ihr Blick sagte:
„Ich kämpfe nicht für Universen.
Ich kämpfe für sie.“
Ein weiterer Schlagabtausch.
Schneller. Härter.
Doch noch war nichts entschieden.
__
Kapitel 100: Was bleibt
Der Kampf zwischen Son Goku und Jiren
hatte längst eine neue Ebene erreicht.
Staub, Licht und rohe Kraft
durchzogen die Arena wie ein Sturm.
Goku
– zurück im Ultra Instinkt -Omen- –
bewegte sich fließend, frei von Gedanken,
nur Körper, nur Reaktion.
Doch selbst so konnte er Jiren kaum bremsen.
Vegeta sah es –
und seine Zähne knirschten.
Sein Körper bebte, die dunkle Blue-Form flackerte.
Doch vor ihm stand Asera.
Unbewegt.
Entschlossen.
Von einer Aura umhüllt,
die selbst seine neue Kraft ins Wanken brachte.
Der Kampf tobte.
Vegeta stürmte erneut auf sie zu,
sein Ki jagte in salvenartigen Schüben.
Er schlug, doch Asera wich aus.
Nicht mit Technik.
Mit Instinkt.
Und mit einer Kontrolle über ihre Wut,
die sich wie ein Schatten über Vegetas Willen legte.
Ein Schlag in seine Rippen.
Ein Tritt gegen sein Bein.
Ein Fauststoß –
nur knapp geblockt.
Er taumelte.
Vegeta keuchte,
„…du kämpfst…
wie jemand, der alles verloren hat…“
Asera antwortete nicht.
Doch ihr Blick flackerte –
nicht aus Zorn, sondern aus Verstehen.
Vegeta sammelte seine letzte Kraft.
Ein lauter Schrei.
Seine Aura explodierte ein letztes Mal –
blau, dunkel, aufsteigend.
Er griff an.
Ein direkter Schlag.
Zielgerichtet.
Doch Asera wich aus,
drehte sich –
und mit einem finalen, entschlossenen Haken
traf sie ihn in der Seite.
Er flog.
Sein Körper überschlug sich
und glitt über den Rand der Arena.
Zing.
Ausgeschieden.
Auf der Tribüne starrte Beerus nur.
Keine Worte.
Nur ein stummes Nicken.
Gleichzeitig –
das Zentrum der Arena:
Goku
veränderte sich.
Seine Aura wurde weiß,
sein Körper strahlte in reinem Licht.
Die Haare: silbern.
Die Augen: klar.
Ultra Instinkt – gemeistert.
Die Arena hielt den Atem an.
Selbst Jiren zog zum ersten Mal
die Stirn leicht zusammen.
Doch dann –
Kale und Caulifla
standen wieder auf.
Verwandelt, aber zitternd, erschöpft.
Sie wussten, sie konnten nicht mehr viel geben.
„Wir helfen!“ rief Caulifla
und Kale nickte nur still.
Sie stürmten auf Jiren zu.
Ein letzter Versuch.
Ein letzter Akt.
Jiren bewegte sich nicht.
Nur sein Blick verengte sich.
Und dann –
ein einziger Schlag.
Er war schneller als ihr erster Schritt.
Zwei Treffer.
Zwei Silhouetten,
die über die Arena hinwegflogen.
Caulifla. Kale.
Zing. Zing.
Ausgeschieden.
Asera’s Augen weiteten sich.
Sie hatte es gesehen –
aber sie war zu langsam.
„Nein…!“
Doch da war nichts mehr,
was sie halten konnte.
Sie fiel auf ein Knie.
Nur für einen Moment.
Doch in diesem Moment
zitterte ihre Aura.
Vor Verlust.
__
Kapitel 101: Keine Götter, kein Wunsch
Jiren und Son Goku
standen auf einer erhöhten Plattform aus zersplittertem
Arenagestein.
Ihre Silhouetten ragten in den glühenden Dunst.
Licht flackerte.
Der Boden unter ihren Füßen bebte vor Spannung.
Sie blickten nach unten.
Zu ihr. Zu Asera.
Jiren’s Stimme klang ruhig,
doch sie durchbrach den Raum wie ein Messer.
„Du kämpfst, als wolltest du etwas zurückholen.
Was willst du dir wünschen, Asera?“
Asera hob den Blick.
Keine Pause. Keine Überlegung.
Nur die Wahrheit.
„Nichts.“
Sie sah zur Tribüne –
dorthin, wo Cabba, Kale und Caulifla saßen.
Sicher. Aber nicht vollständig.
Dann sah sie zu Goku, und zu Jiren.
Ihre Stimme zerriss die Luft:
„Ihr werdet sie mir nicht wegnehmn!!“
Sie stürmte los.
Ein Schrei, aus Entschlossenheit.
Der Boden brach unter ihren Schritten.
Ihre Aura – rotviolett,
flackernd, gebändigt,
aber mächtig.
Goku, im vollendeten Ultra Instinkt,
bewegte sich mit einem Glitzern.
Ohne Anstrengung,
aber mit Fokus.
Jiren bewegte sich nicht.
Doch als Asera näher kam,
hob er die Hand –
und schlug zu.
Der Kampf begann.
Ein Dreieck aus Bewegung,
Druck und Explosionen.
Asera schlug nach Jiren –
traf, doch er hielt dagegen.
Goku griff Asera von hinten an –
sie drehte sich, blockte,
schleuderte ihn zur Seite.
Jiren wandte sich Goku zu –
eine Salve aus Fäusten.
Doch Goku wich ihnen allen aus,
schien fast zu schweben.
Er konterte.
Ein Schlag gegen Jirens Rippen.
Asera war schon wieder da –
sprang über beide,
landete mit einem Kick auf dem Stein
und schnellte zurück nach unten.
Ein Schockstoß breitete sich aus.
Alle drei prallten aufeinander.
Auren kollidierten.
Silber.
Rotviolett.
Brennend.
Reinweißes Ki gegen massiven Körper gegen rohen Zorn.
Jeder Schlag wurde schneller.
Jede Bewegung instinktiver.
Jiren trat mit solcher Wucht,
dass Asera durch eine Säule aus Stein geschleudert wurde.
Goku nutzte die Öffnung,
traf Jiren mit einem Doppelschlag –
nur um selbst von Aseras Faust
im nächsten Moment aus der Luft gerissen zu werden.
Sie landeten. Gleichzeitig. Keuchend. Schweiß tropfte.
Der Boden unter ihnen war kaum noch Arena.
Die Zeno sahen mit leuchtenden Augen.
Der Daishinkan schwieg –
doch seine Miene war ernst.
Es gab keine Zuschauer mehr.
Nur Zeugen.
__
Kapitel 102: Der Preis der Macht
Staub und Licht wechselten sich in grellen Pulsen ab.
Asera keuchte, ihre Schritte schleiften,
der Boden unter ihr war glühend.
Die Schläge von Jiren hatten ihre Haut
verbrannt.
Die Bewegungen von Son Goku wurden so schnell,
dass sie sie kaum noch erfassen konnte.
Ein Schlag von Jiren –
direkt in ihre Seite.
Ein Tritt von Goku –
sie flog durch ein Trümmerfeld.
Sie fing sich, kniete nieder.
Ihr Blick flackerte.
Er irrte.
Nach oben –
zu den Zeno, die mit kindlicher Spannung zusahen.
Zu Vados, die schweigend dastand,
Dann zur Tribüne von Universum 6.
Zu Cabba, der mit geballten Fäusten aufsprang.
Zu Caulifla, die mit offenem Mund zu ihr rief.
Und zu Kale. Kale, die nichts sagte –
nur eine Hand an die Brust legte
und leise ihren Namen flüsterte.
„Asera.“
Asera stürmte wieder los.
Trotz allem.
Trotz Schmerz.
Trotz Kontrolle, die ihr entglitt.
Sie schlug nach Jiren,
doch er wich aus und konterte mit einer Druckwelle,
die sie in den Boden riss.
Goku sprang nach –
traf sie mit einem gezielten, silbernen Hieb
an der Schulter.
Sie sackte zusammen.
Doch ihre Aura –
zitterte.
Und dann –
zerriss sie.
Kein Licht mehr.
Nur Flammen.
Ein tiefes Brüllen
kam aus ihrer Kehle.
Kein Kampfschrei.
Ein Ausbruch.
Ihre Augen verloren die Pupillen.
Sie glühten tiefrot,
leuchtend, unaufhaltsam.
Die Aura um sie verdichtete sich.
Wie flüssiger Zorn.
Die Luft flackerte,
wurde schwer.
Sogar Jiren blinzelte –
einen Moment zu lange.
Goku blieb stehen.
Ein Schritt zurück.
„Sie hat… die Kontrolle verloren…“, murmelte Whis,
dessen Blick sich auf Vados richtete.
Asera stand auf.
Langsam.
Zitternd.
Die Aura brüllte,
als wäre sie ein eigenes Wesen.
Ihre Haare wehten,
fast weiß,
ihre Muskeln spannten sich,
ihr Körper bebte –
nicht vor Schmerz,
sondern vor Raserei.
Dann explodierte sie nach vorn.
Ein einziger Sprung –
und sie war bei Jiren.
Ein Faustschlag,
der den Boden aufriss.
Ein Tritt,
der Goku durch eine Wand aus Licht schleuderte.
Sie schrie nicht.
Aber ihre Aura tat es.
Nicht mehr Saiyajin.
Nur noch Wut.
__
Kapitel 103: Ein letzter Blick
Alles um sie war Schwarz.
Kein Licht. Kein Ton.
Kein Gefühl von Zeit oder Raum.
Asera schwebte in einem formlosen Nichts,
nur ihre pochende Wut
war noch da.
Doch dann –
ein Flimmern.
Ein Ziehen.
Ein Riss durch die Dunkelheit.
Sie atmete ein –
schwer –
und riss die Augen auf.
Die Tribüne.
Nicht die Arena.
Nicht das Schlachtfeld.
Die Tribüne von Universum 6.
Asera keuchte,
ihr Körper dampfte noch,
von innen heraus verbrannt.
Sie richtete sich auf,
panisch, zog sich an der Kante hoch –
und dann sah sie es.
In der Mitte der Arena:
Son Goku –
der Ultra Instinkt in silbernem Glanz um ihn.
Und Jiren,
noch immer wie ein Monolith –
doch keuchend,
rissig, verwundet.
Goku griff zu.
Eine Entscheidung.
Und er riss Jiren mit sich.
Beide fielen.
Über den Rand.
Gleichzeitig.
Zing.
Zing.
Die Stimme des Daishinkan
hallte durch das Nichts.
„Die letzten Kämpfer von Universum 6…
und Universum 11…
sind ausgeschieden.“
Asera starrte.
Ihr Atem stockte.
„Zeno… wird Universum 6 und 11 nun auslöschen.“
Die Augen des kleinen Königs leuchteten auf.
Ein leises, fröhliches Lächeln.
Ein Finger erhob sich.
Weißes Licht begann die Tribüne zu überziehen.
Asera fuhr herum –
und sah Kale.
Umhüllt vom Licht.
„Nein…“
Sie sprang zu ihr.
Ohne nachzudenken.
Ohne zu zweifeln.
Sie riss sie in die Arme,
umklammerte sie.
„Nur einmal…“, flüsterte sie.
„Nur ein einziges Mal…
will ich nicht verlieren.“
Kale sagte nichts.
Doch ihre Arme legten sich um Asera.
Und sie drückte zurück.
Ein Lichtblitz.
Kein Schmerz.
Keine Zerstörung.
Nur Stille.
Dann war Kale
fort.
Asera sank zu Boden,
die Arme noch ausgestreckt,
als hielte sie etwas, das nicht mehr da war.
Die Arena war still.
Nur die Stimme des Daishinkan
verkündete noch:
„Der Sieger ist Universum 7.“
__
Kapitel 104: Aber…
Asera griff in die Luft,
leer, verzweifelt,
wieder und wieder –
als könnte sie Kale zurückholen,
nur durch Willen, durch Sehnsucht.
„Wieso…“, hauchte sie,
die Stimme brüchig,
die Finger ausgestreckt in das Licht, das bereits
verschwunden war.
Sie drehte sich,
Tränen in den Augen,
der Schrei zerriss ihre Kehle:
„WIESO!“
Die Zeno schwiegen.
Der Daishinkan sah reglos in ihre Richtung.
Niemand antwortete.
Bis eine Stimme erklang.
Beerus.
Er stand auf.
Die Arme hinter dem Rücken.
Ohne sie anzusehen, sagte er:
„Deine Energie…
ist nicht aus Universum 6.“
Langsam hob er den Kopf,
seine gelben Augen trafen die ihren.
„Sie ist aus Universum 7.
Unserem Universum.
Und wir haben gewonnen.“
Asera taumelte.
Ihre Brust hob und senkte sich,
als würde jeder Atemzug brennen.
„Was…?“
Sie sah zu Beerus –
aber der Blick war zu schwer,
zu fremd.
Sie wandte sich zu Vados,
ihre Augen flehten.
Verstehen. Antwort. Etwas.
Doch Vados hob nur leicht die Hand,
den Finger auf die Lippen gelegt.
„Still.“
Nicht befehlend –
nur bedeutungsschwer.
Asera wollte sprechen.
Ein einziges Wort
brach aus ihr heraus:
„Aber—“
Vados unterbrach sie nicht.
Sie sagte nichts.
Stattdessen deutete sie.
In die Arena.
Asera folgte dem Blick.
Ihr Herz pochte.
Und dann sah sie es:
Dort –
inmitten des zerschlagenen Bodens,
inmitten des Staubs,
der noch immer in der Luft lag…
stand jemand.
Ein Kämpfer.
Nicht gefallen.
C-17.
Asera’s Augen weiteten sich.
Ein zittern durchfuhr sie.
Die Stimme des Daishinkan
hallte durch die Arena –
klar, unumstößlich:
„Universum 7 hat noch einen Kämpfer.“
Die Zeno hoben gleichzeitig die Arme.
Strahlende Gesichter.
„Dann kriegt Universum 7 den Wunsch!!“
__
Kapitel 105: Der Wunsch
Ein Flimmern zog durch den Raum.
Dann –
ein Licht,
Hoch oben über der Arena
wirbelte sich Energie zusammen –
spiralförmig, gewaltig, uralt.
Ein goldener Drache wuchs empor,
so groß, dass selbst der Himmel sich krümmte.
Der Daishinkan trat hervor,
die Hände erhoben.
„Der Sieger von Universum 7…
wird nun einen Wunsch äußern.“
Er wandte sich C-17 zu.
„Sag, was du willst.
Es wird dir gewährt.“
Die Zeno klatschten begeistert.
„Egal was!! Wirklich alles!!“
C-17 schwieg.
Er sah kurz zu Son Goku,
der aufrecht, aber erschöpft stand.
Dann glitt sein Blick zu Asera.
Sie kniete noch. In Tränen. Zerbrochen.
C-17 atmete langsam aus
und sprach mit klarer, ruhiger Stimme:
„Ich wünsche mir…
stellt alle Universen wieder her. So, wie sie waren.“
Der Drache leuchtete auf.
Ein tiefes Brüllen –
wie eine Stimme aus der Schöpfung selbst –
hallte durch den Raum.
Dann –
ein Lichtblitz.
Ein Strom aus Energie,
der durch die Leere jagte.
Der Daishinkan neigte leicht den Kopf.
„Der Wunsch… wurde erfüllt.“
Die Arena wurde still.
Ein Zittern ging durch die Struktur.
Die Plattformen flackerten.
Die Tribünen…
…blieben leer.
Asera’s Blick suchte.
Ihre Augen sprangen von Ort zu Ort.
Nichts.
Nur Stille.
„Kale…?“
Ein Flüstern.
Zerbrechlich.
Verloren.
__
Kapitel 106: Heimkehr
Asera stand noch immer da.
Ihr Körper bebte nicht mehr,
doch ihr Blick war leer.
Suchend –
Langsam drehte sie sich zu Vados.
Ihre Stimme kam kaum über ihre Lippen:
„Wo… wo sind sie?“
Vados sah sie an.
Sanft.
Ein Lächeln spielte auf ihren Lippen.
„Sie warten… zu Hause.“
Ein Luftholen –
dann hielt sie inne.
„Wir gehen gleich,“
fügte Vados noch hinzu,
leise, ruhig.
„Hab noch etwas Geduld.“
In der Arena
traf sich Universum 7 mit den Zeno.
Son Goku, erschöpft,
aber mit dem Licht des Siegers in den Augen,
sprach mit einem Wesen,
dass alles mit einem Finger löschen konnte –
und dennoch mit ihm redete
wie ein neugieriges Kind.
Doch Goku blieb offen. Ehrlich. Unverstellt.
Und so leuchtete das Licht,
das einst zerstörte,
nun mit einer neuen Wärme.
Asera trat an die Seite von Vados.
Ein letzter Blick zur Arena,
zu den leeren Tribünen,
zu jenen, die geblieben waren.
Nicht alle.
Aber genug.
Dann –
die Stimme.
Von hinten.
Ruhig, fast beiläufig.
Doch sie schnitt durch die Stille wie ein Messer.
„Hey, Whis… zeig uns später, warum diese Frau so geworden
ist.“
Beerus.
Asera hörte ihn.
Doch sie drehte sich nicht um.
Nicht aus Trotz –
sondern weil sie wusste:
Es war vorbei.
Und etwas anderes begann.
Vados hob zwei Finger,
legte sie an den Stab.
Ein leiser Klang.
Ein Schimmern.
Und dann –
verschwanden sie –
Aus der Arena.
Aus dem Krieg der Universen.
Heimwärts.
In diesem einen Moment,
schloss Asera die Augen.
Und das Erste, was sie sah,
waren nicht Sterne.
Nicht Licht.
Nicht Götter.
Sondern drei vertraute Silhouetten
am Rand eines grünen Plateaus.
Lachen im Wind.
Ihre Finger zuckten leicht.
Ihre Atmung wurde ruhig.
Und dann –
lächelte sie.
Denn sie wusste:
Sie waren da.
Und sie warteten.